Moon Knight
In der neuen MCU Serie liefert/n sich Oscar Isaacs Charakter/e ein Duell mit Ethan Hawke als irrer Sektenanführer. Unterstützung gibt es in Form ägyptischer Götter.
Ich bin kein großer Fan des MCU. Weder die Filme noch die Serie haben mich, bis auf einige Ausnahmen, nachhaltig begeistert. Sie bieten mir meist kurzweilige aber größtenteils belanglose Unterhaltung. Das stört mich mal weniger und mal mehr.
Moon Knight ist nun stellenweise genau das, was das MCU sonst auch bietet: selbstironischer Humor und generische CGI Action. Dann gibt es aber auch immer wieder Momente, die ungewohnt düster und ernst sind. Hier punktet die Serie dank einer fürs MCU ungewohnt düsteren Inszenierung und seiner Charaktere.
Allen voran liefert Oscar Isaac die vielleicht beste Performance des gesamten MCU ab. Als einer der besten Schauspieler seiner Generation rockt er die humorvollen Szenen und überzeugt in den emotionalen Momenten ebenso. Auch wenn Ethan Hawke nicht so viel zu tun bekommt, erschafft er einen fiesen und unterkühlten Charakter, der klar zu dem besseren Antagonist:innen drs MCU gehört. Abgerundet wird das Spektakel mit May Calamawy, die herrlich bad ass ist.
Leider ist das Finale viel zu gehetzt unf generisch. Außerdem hat Moon Knight immer wieder echte Probleme mit schlechten CGI Effekte.
Fazit: Trotz einiger Probleme bei den Effekten und einer unfokussierter Handlung überzeugt Moon Knight über weite Strecken, was vor allem an Oscar Isaac liegt.