Interstellar
Ich hab Interstellar nicht so oft geschaut wie andere Filme von Nolan, oder naja besser gesagt, die TDK Trilogie. Doch das Ende, gerade die letzten 25 Minuten des Filmes lassen mich immer wieder in Faszination vor dem Bildschirm sitzen und am Rande der Sentimentalität. Und dazu trägt vor allem der Score unfassbar viel bei, Hans Zimmer Masterclass. Und tbh, ich bin die meiste Zeit eigentlich nie ein Fan von paradoxen Plotpoints, es ist oft sloppy, und um ehrlich zu sein, ist es auch hier nicht absolut perfekt. Es juckt mich aber nicht wirklich, weil 1. ist die Relativitätstheorie und Astrophysik ein mutiges Thema um ein Film drum zu drehen, und Nolan, der sich sogar mit Experten im Gebiet zusammengesetzt hat, stellt das Thema auf cineastischer Weise so gut dar, wie es kein anderer hätte tun können. Ja es wird oft Logik für Komplexität umgetauscht, so funktionieren theoretische Thesen nunmal in den Gebieten. Aber klar, die ganzen Hobby Kritiker mit 3k geloggten Filmen auf Letterboxd sind bestimmt soo viel bewanderter in den Themen als Menschen die das Thema studiert haben. Kein anderer Filmmacher hätte die 5. Dimension so gut visuell und klimatisch darstellen können wie Nolan es tat, aber klar, wieso denn auch das großartige Directing bewerten, wenn man einfach auch auf Astrophysiker tun kann. Und 2. Ist der Kern des Films die emotionale Bindung zu seiner Tochter, es ist für den Film nicht notwendig ein perfekt logischer Space film zu sein, sondern erzählt die Geschichte von menschlicher Beziehung und ihr Band, welches Dimensionen überschreitet. Und dafür ist dieser Film, in meinen Augen, und in jeder Hinsicht der cineastischen Kunst, ein Meisterwerk. Und ngl das ist einer der Filme wo ich dich schief anschauen werde, wenn du ihn nicht magst 😭