

Beinahe hätte ich es vergessen, aber es stand immer noch *Die Tribute von Panem: Mocking Jay - Teil 2 (2015)* aus. Vor ein paar Monaten hatte ich den Rewatch gestartet, um dann am Ende des Jahres in *Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping (2026)* perfekt vorbereitet zu gehen. Wie schon beim ersten Mal sehen hat mich das Finale nicht so bekommen wie Teil 1 und 2. Ich denke, dass die Aufteilung in 2 Filme nicht so viel Sinn ergibt und weniger gut funktioniert als bei der *Harry Potter-Reihe (2001-2011)*. Trotzdem macht der Film Spaß und ist ein guter Abschluss der Katniss-Saga. Meine Lieblingsszenen waren einerseits der Kampf im U-Bahn-System gegen die Mutationen, die echt geil aussehen, und der Epilog. Ich weiß nicht, was alle gegen den haben. Als Katniss sagte: „…But there are much worse games to play.“ und James Newton Howards Soundtrack anfängt zu spielen, war der einzige Moment im gesamten Film wo ich Gänsehaut bekam. Ich denke, was ich am meisten in diesem und dem letzten Film vermisse, sind die Spiele, was so der geilste Part in den Filmen ist. Es gibt hier mit dem Kapitol und den versteckten Kapseln so eine Quasi-Arena, aber an den Dschungel mit Uhr-Mechanik aus Teil 2 kommt das im Leben nicht ran. Ich mag es, dass man für dieses Finale auch wirklich Charaktere verliert, die einem ans Herz gewachsen sind, denn so etwas macht ein gutes Finale aus. Der Film hat sich insgesamt gegen Ende etwas gezogen aber trotzdem Spaß gemacht. Ich guck mal, ob ich mir bis zum kommenden nächsten Teil auch noch *Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023)* erneut anschaue, aber mal sehen.

Noch vor *Jäger des verlorenen Schatzes (1981)*, *E.T. - Der Außerirdische (1982)*, *Jurassic Park (1993)* und weiß der Geier was schuf Steven Spielberg *Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977)*. Und auch wenn der Film nicht so bekannt ist wie andere seiner Werke, würde ich ihn trotzdem als Klassiker zählen. Vor etwa einer Woche kaufte ich mir den Film auf Blu-Ray, und bis ich ihn dann heute gesehen habe, habe ich Blicke auf verschiedenste Rankings Stephen Spielbergs Filmographie geworfen und festgestellt, dass sich dieses Werk bei den meisten in der unteren Hälfte befindet, obwohl ich dachte, dass der Großteil ihn in die Top 10 setzen würde. Dadurch wurden meine Erwartungen etwas gedämpft, was aber eigentlich gut ist, denn dann kann man schlechter enttäuscht werden. Und was soll ich sagen, ich mag den Film sehr gerne. Von Spielbergs anderen Filmen, die ich gesehen habe, ist dieser wohl der schwächste, aber trotzdem immer noch gut. Er hat sich etwas wie *E.T. - Der Außerirdische (1982)* angefühlt, nur weniger Kinderfilm und mehr Arthouse. Ich fand es auch gut, dass man die Aliens fast gar nicht gesehen hat, was diese mysteriöser macht und wie auch in *Der weiße Hai (1975)* gut funktioniert. Ich fand nur das Erzähltempo eine Stufe zu langsam, aber so richtig gestört hat mich das auch nicht. Die Effekte sehen immer noch sehr gut aus, auch wenn der Film im Schatten von *Krieg der Sterne (1977)* steht, der im selben Jahr rauskam. Der Film ist vielleicht nicht ganz so ikonisch wie andere, aber er ist bei weitem nicht schlecht, sondern ein sehr guter Sci-Fi-Film, den ich eventuell in 2 Jahren oder so nochmal gucken werde.

Da gerade der zweite Teil im Kino läuft und ich vor nicht allzu langer Zeit *Cruella (2021)* gesehen habe, der ein „Abklatsch“ von diesem Film sein soll, habe ich mir mal *Der Teufel trägt Prada (2006)* angesehen. Ich glaube nicht, dass die Review besonders lang wird, weil ich einfach nicht so viel zu sagen habe, aber ich fand ihn besser als *Cruella (2021)*. Er hat sich einfach dynamischer und besser geschrieben angefühlt, auch wenn beide Drehbücher sich sehr ähneln. Mir ist das Color Grading irgendwie negativ aufgefallen. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Film gestreamt habe oder 4k-Transfer komisch ist, aber die Farben sahen oft sehr schlammig und verwaschen aus. Die Songauswahl ist mir auch aufgefallen, die fand ich ganz gut. Die Musik passt sehr gut in die 2000er und trägt zu diesem Gefühl bei. Ja, und ansonsten habe ich keinen großen Redebedarf. Der Film war unterhaltsam und ich würde ihn mir auch noch einmal anschauen, allerdings spüre ich keinen Drang dazu, dies zu tun. Für den zweiten Teil werde ich nicht ins Kino gehen, da mir dafür das Geld nicht wert ist und ich es sowieso blöd finde, 20 Jahre später Fortsetzungen zu Filmen rauszubringen, aber vielleicht schaue ich ihn mir an, wenn er für zuhause erhältlich ist. Edit: Im Nachhinein ist mir doch noch ein Punkt eingefallen, den ich irgendwie übersehen habe (wie auch immer das geht). Und zwar das Ende des Films, was ich sehr stark fand und eine gute Message mitbringt. Außerdem ist der Charakter Miranda sehr interessant und hat auch Gesellschaftskritik. An meiner Bewertung ändert das aber nichts.

Zur Feier des heutigen Tages habe ich mir noch einmal *Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung (1977)*, beziehungsweise, wie er noch vor fast 50 Jahren in den deutschen Kinos hieß, *Krieg der Sterne (1977)* angeschaut. Wenn ich an diesen Film denke, denke ich als erstes an die technischen Punkte, die ihrer Zeit voraus waren. Solche Weltraumschlachten hatte man vorher nicht gesehen und alle Effekte, außer das CGI, das George Lucas in den 90ern reingebastelt hast, sehen immer noch gut aus. Der Film hatte aber auch zusammen mit Steven Spielbergs *Der weiße Hai (1975)* das Blockbuster-Kino geprägt, was das folgende Jahrzehnt dominieren sollte. Was den Film auch ausmacht, sind die Landschaften, die wunderschön aussehen, die Charaktere mit ihren Eigenschaften, wie beispielsweise Leia, die nicht nur die zu rettende Prinzessin ist, sondern auch selbst zur Waffe greift, das Drehbuch, was das Vorzeigebild der Heldenreise ist, und natürlich die Musik von John Williams, auch wenn der *Empirial March* noch nicht zu hören ist. *Krieg der Sterne (1977)* ist nicht nur ein unterhaltsamer Film. Er ist ein cineastischer Meilenstein, der nicht nur die Filmemacher, sondern auch die gesamte Welt prägte. Auch ein Mensch, der den Film nie gesehen hat, kann dir mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, wer Darth Vader ist. Nach dem ersten Mal schauen war ich bei einer 4,5/5. Jetzt, mit Einbezug des Einflusses lande ich bei einer 5/5, auch wenn ich *Das Imperium schlägt zurück (1980)* noch besser finde. May the 4th be with you.