



Ironischerweise kommentiert der Film sich selbst, indem – mit Ausnahme des Ladenhüters EQG, den Mercedes wohl lieber verschrotten als updaten würde– jedes wie in einem Advertisement platzierte Stück Technik inzwischen outdated oder zumindest ein Vorgängermodell ist. Der Film, der so krampfhaft um jede Produktplatzierung bemüht ist und ja sogar die Stile der einzelnen Marken reproduziert (schaut man sich nach dem Film je einen Spot von Samsung und von Apple an, sollte auffallen, wie sehr die Inszenierungen der Geräte der Darstellung der einzelnen Marken gleicht). Ich hatte mich noch gefragt, weswegen man für den aktuellen Spot von Maybach nicht einfach wirklich Meryl Streep genommen hat – aber jetzt ist es klar, sie hatte für den Film nie in einem gesessen. Darüber hinaus ist der Film eine belanglose Aneinanderreihung von Szenen, die im Original tatsächlich mal ikonisch waren, hier jedoch eben absolut keine Wirkung gezeigt haben. Und dass es offensichtlich niemanden gestört hat, dass die Luftaufnahmen von New York wirklich jedes Mal unsauber sind, steht irgendwie sinnbildlich für das ganze Machwerk. Dazu kommt, dass man wahrscheinlich gut verargumentieren kann, dass der Film im hohen Grade antifeministisch sein dürfte – nicht das der erste Teil in irgendeiner Weise anders gewesen wäre, jedoch ist der aber inzwischen 20 Jahre alt.
