Spider-Man 3
Dieser Film nimmt einen dunklen Ton an, da jeder nur nach sich selbst schaut. Eifersucht, Vergeltung und Sehnsucht übernehmen die Entscheidungskraft unserer Protagonisten, es ahtet in ein Chaos aus.
Die Präsentation, wie sich alle langsam aber sicher verlieren, gefällt mir sehr, selbst der Engel namens MJ.
Dass Harry, als er seine Erinnerungen über alles rund um den Green Goblin verliert, wieder in sein lustiges, sympathisches Ich übergeht ist sehr tragisch. Was hätte mit ihm sein können, wäre sein Vater kein leistungsorientiertes Tier?
Im Gegensatz zu anderen steigt Peters Ansehen anfangs, doch sinkt somit auch seine Demut. Er wird arrogant und verliert sich. Sein Zorn gewinnt an Überhand und er wird von Venom übernommen. Dass Peter sich rächen will, ist völlig natürlich, doch scheint es gar nicht nach ihm und er stösst alle seine Geliebten von sich ab. Als alles fast vorüber ist und Peter fast von seinem Zorn übernommen wurde, schafft er es Venom abzuwimmeln.
Ich finde es poetisch, dass Peter trotzallem bei Harry Hilfe holt, dafür den Mut hat, und dieser, als er vom Butler die Wahrheit erfährt, diese nicht ablehnt, sondern sie mit offenen Armen akzeptiert und seinen Freunden zu Hilfe eilt, sich für die aufopfert.
Am Ende tragen wir alle unsere eigenen Bürden, sei es Sandman mit seiner Tochter, MJ mit ihrer Karriere, Harry mit seinem Vater, Brock mit seiner Partnerin oder Peter mit seinen Pflichten. Wichtig dabei ist, dass man für einander da ist und seine Probleme zusammen bewältigt. Selbst Spiderman, der so mächtig ist und stets im richtigen Moment am richtigen Ort ist, kann nicht alle Bürden allein stämmen. Ohne seine Tante, seinen besten Freund und seine Freunding wäre er, weiss Gott wo gelandet. Man kann als Individuum noch so mächtig sein, wenn man seine Beziehungen nicht pflegt und die Hilfe anderer nicht akzeptiert, wird man von der Finsternis überwältigt und verschlungen sein.