Challengers
Meine Meinung zum Film hat mal wieder darunter gelitten, dass hinter mir auch dieses mal nervige Menschen saßen, die die Experience etwas kaputt gemacht haben.
Trotzdessen ist Challengers endlich mal wieder richtiges Kino. Die Kamera leistet fantastische Arbeit, das Storytelling ist mit den zahlreichen Plotpoints meisterhaft (noch nie einen Film gesehen, der die "Show, don't tell"-Regel so ernst genommen hat), und der Soundtrack, AHHH IST DER GUT. Nur die ganzen Zeitsprünge haben mich manchmal verwirrt, was mich aber vergewissern lässt, dass ein Rewatch den Film nochmal besser macht, da ich ihn dann in seiner vollen Gänze genießen kann. Was mir besonders in Erinnerung bleibt ist, dass es kaum Nebenfiguren gab. Die Leinwand widmete sich in den mehr als zwei Stunden radikal den drei Hauptfiguren, Nebendarsteller:innen wurden wie Requisiten in die Szenen platziert, was ich absolut großartig finde. Hier wird keine Zeit vergeudet, jede Szene trägt einen Teil zum großen Ganzen bei um eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, Sehnsucht und Begehren zu erzählen.
Ach ja, Tennis gab es nebenbei auch.
#malou#amelie