Apache Stays Apache
Darüber, dass man dieses unerträgliche Autotune-Gesäusel wohl kaum als Musik bezeichnen kann, müssen wir gar nicht diskutieren. Das steht außer Frage.
Diese Doku steht dem dann auch in nichts nach, sie ist langweilige Selbstbeweihräucherung einer typischen Deutschrap-Figur.
Um eines klarzustellen, ich habe nichts dagegen, wenn Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sich dazu entscheiden ihr Privatleben privat zu halten, ganz im Gegenteil, blöd sind vielmehr jene die es nicht tun, aber so lässt sich nunmal kein gehaltvoller Dokumentarfilm drehen.
Dieses Werk erinnert eher an Hollywoods kitschige Biopics über „Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichten“ wie Ben Afflecks ödes Werbefilmchen Air.
Filmtitel wie ja auch Lebensmotto und gewissermaßen Werbeslogan des Rappers könnten also passender nicht sein.
„Apache bleibt gleich“
Oder um auf dieses zu lang geratene Promo-Video zurückzukommen: Am Ende ist der Zuschauer genauso schlau wie am Anfang.
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