The Swarm
Das ist nicht Der Schwarm, das ist einfach nur arm
40 Millionen Euro hat diese Serienadaption von Frank Schätzings Erfolgsroman gekostet - nach drei quälend langen Folgen kann ich bereits mit Sicherheit sagen: Jeder einzelne Cent davon ist eine Verschwendung.
Etwa ein Drittel steuerte das ZDF bei, den Rest übernahmen andere europäische Länder, und Japan.
Natürlich unter Beischuss zahlreicher Fördergelder.
Danke dafür.
Das ist auch der einzige Grund sich diese Vollkatastrophe anzusehen, wir alle haben bereits dafür bezahlt.
Es gibt durchaus ein paar schöne, beeindruckende Aufnahmen in dieser Serie, aber abgesehen davon ist das furchtbarer Kitsch mit miserablen Seifenopern-Dialogen, geradezu grotesk schlechtem Schauspiel¹, uninspirierter Kameraarbeit und einem derart blöden Drehbuch, dass man am liebsten seinen Fernseher selbst im Meer versenken möchte.
Man hätte eigentlich gewarnt sein müssen, als Schätzing das Projekt vorzeitig verlies, spätestens jedoch als er vor ein paar Tagen seinen Unmut in einem Interview mit Der Zeit verlautbaren ließ.
„Manches ist kinoreif, anderes rühr- und redseliges Beziehungskisten-TV. Es pilchert mehr, als es schwärmt. Gute Schauspielerriege, aber unterfordert. Die globale Dimension der Bedrohung wird nicht spürbar, von Aktualität oder einer intelligenten Alien-Strategie ganz zu schweigen. Man hätte dem Narrativ des Romans mehr vertrauen sollen, der Maximaleskalation des Thrillers."
So der Schriftsteller im Interview mit Der Zeit, nachzulesen in der Ausgabe vom 16.02.2023.
Ich setze persönlich keine allzu großen Hoffnungen in die weiteren Folgen und steige nach Episode 3 aus.
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¹** Wobei ich hier den Darstellern hier keinen Vorwurf machen möchte, bei diesem bescheuerten Script kann man nur versagen.