Crazy habe ich zum ersten Mal mit 13 gesehen. Und sowohl damals als auch heute mochte ich den Film aus dem gleichen Grund: wegen seiner ehrlichen Darstellung von Gefühlen, die echter kaum sein könnten in einem jungen Herzen.
Der Film versucht gar nicht, besonders tief oder komplex zu sein. Genau das funktioniert für mich. Er erzählt einfach von Unsicherheit, Verliebtheit, Freundschaft und diesem ständigen Gefühl, nicht zu wissen, wohin man gehört. Das wirkt nicht aufgesetzt, sondern nah und nachvollziehbar.
Crazy überzeugt für mich weniger durch große Aussagen als durch eine klare Botschaft: Jung zu sein ist nichts, was man festhalten kann. Man sollte es erleben, solange es da ist. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum der Film auch Jahrzehnte später noch funktioniert. Zumindest für mich.