George ist gerade 40 geworden und nach seiner Geburtstagfeier steht am nächsten Tag eine Standard-OP im Krankenhaus an – deren Namen ich mir ums Verrecken nicht merken kann, die aber irgendwas mit dem Darm zu tun hat. Der gute George ist ein bisschen aufgeregt, steht das Ganze aber tapfer durch. Doch als er nach der OP wieder aufwacht, ist irgendwas nicht cool. Er sieht merkwürdige Dinge, liegt auf der falschen Station und wechselt immer wieder zwischen Schlaf- und Wachzustand. Dazu kommt noch, dass es wohl eine Verwechslung gab und er die vollkommen Falsche Operation bekommen hat. Niemand scheint ihm wirklich zuzuhören, nicht einmal seine Frau Im Schlaf erinnert er sich an die Geschehnisse an seinem Geburtstag zurück, wenn er wach ist, passieren immer wieder merkwürdige Dinge und irgendwas stimmt ganz und gar nicht im Südflügel des Raums… Sublime ist als Horrorfilm deklariert, ist das aber gar nicht so wirklich. So ähnlich vielleicht wie Jacobs Ladder, an den auch das Verschwimmen von Traum/Realität/Wahnvorstellung erinnert (damit hat sichs dann aber auch schon). Toll an Sublime war die wirklich gut umgesetzte Wachtraumatmosphäre, mit der der Film einen einlullt. Weniger toll war, dass man nach gefühlt 10 Minuten wusste, was Sache ist und die merkwürdige Szene mit der Gartenschere gegen Ende, die meiner Meinung nach hauptsächlich dafür da war, dass etwas Blut fließen kann. Kein mieser Film, aber auch nichts, was man empfehlen, geschweige denn wirklich gesehen haben muss. Musste mich etwas zwingen, die letzte halbe Stunde durchzuhalten.