Mission: Impossible - Ghost Protocol
Rewatch anlässlich des baldigen Kinostarts von Mission Impossible Teil sieben
Teil vier von Mission Impossible ist nicht nur das Live-Action-Regiedebüt von Brad Bird, sondern läutete auch ein neues Kapitel für die Mission Impossible Reihe ein. Für Ghost/Phantom Protocol wurden sich die besten Elemente der Vorgänger genommen und zu einem Popcorn-Actionspektakel zusammengefügt, das ich immer wieder schauen kann!
Ein Grund dafür ist der fantastische Cast. Tom Cruise ist in seinem Element. Jeremy Renner und Paula Patton sind tolle Teammitglieder. Simon Pegg ist verdammt lustig. Die kurzen Auftritte von Lea Seydoux und Josh Holloway sind richtig cool. Lediglich Michael Nyqvist bleibt als Antagonist etwas blass. Die Abwesenheit von Ving Rhames ist zwar etwas schade aber insgesamt hat Teil vier für mich die bis dahin beste Teamdynamik der Reihe.
Die großen Stärken von Brads Birds Mission Impossible Film sind außerdem die Action und das Comedic Timing. Besonders die erste Hälfte ist vollgestopft mit großartigen Action-Setpieces. Der Gefängnisausbruch, die Infiltration des Kremls und der Einsatz auf dem Burj Khalifa sind meiner Meinung nach perfekt inszeniert. Die zweite Hälfte hält da nicht ganz mit, ist aber immer noch extrem unterhaltsam. Zwischen all der Action gibt es einige emotionalen Hintergründe über die Figuren von Renner und Patton, die wirklich gut funktionieren. Genauso meisterhaft, wie die Action, sind die Gags. Natürlich sind die Sprüche von Simon Pegg unglaublich komisch aber auch die anderen Teammitglieder bekommen ihre lustigen Momente.
Dank des flotten Mix aus Action und Humor, ist Ghost/Phantom Protocol extrem kurzweilig. Die zwei Stunden vergehen, wie im Flug und machen mir auch nach dem inzwischen xten Rewatch immer noch richtig Spaß. Auch wenn die Effekte der Explosion des Kremls und des Sandsturms in Dubai nicht mehr ganz auf der Höhe sind, funktionieren die Szene für mich immer noch nahezu perfekt. Während in Mission Impossible 3 durch die Wackelkamera die Actionszenen für mich nicht gewirkt haben, ist die Inszenierung von Bird on Point. Mission Impossible vier ist der verspielteste Film der Reihe. Kamera und Schnitt sorgen nicht nur für packende Action, sondern auch für richtig lustige Momente.
Fazit: Bei einem Mission Impossible Film möchte ich großartige Action sehen und die bietet der Film von Brad Bird im Überfluss.