Parasite
Ich wollte den Film nochmal rewatchen, nach meinem ersten Watch hab ich paar Kritikpunkte darüber geäußert, dass der Film zwar brilliant ist, aber ich das Gefühl hatte, dass die Unterschicht eher als das Problem missverstanden werden kann. Und ich mein klar, das kann immer noch so rüber gebracht werden, aber letztendlich werden beide Seiten, die ehemalige Housekeeperin und die Kim family, verständlich genug etabliert, also kann man den Sichtpunkt schon irgendwo verstehen. Klar, die Ursache für Armut wird zwar nicht aufm Grund gegangen… aber muss es das?
Ein weiterer Kritikpunkt war der Traum von Ki-woo, den ich aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht mehr nachvollziehen kann, als Motivation interpretiert habe, die halt komplett unrealistisch wäre. Diese Interpretation passt lowkey null zur Narrative des Films weshalb ich mir da echt an die eigene Nase fassen muss.
Der Film ist nach dem Rewatch also noch eindeutig besser und ich erkenne es als das Meisterwerk an, was es ist.