Good Bye, Lenin!
Auf Good Bye, Lenin! (2003) bin ich irgendwann mal aufmerksam geworden und wollte ihn seitdem gucken. Und ich bin froh, dass ich es getan habe.
Es geht um eine Frau in der DDR im Jahr 1989, die stürzt und in ein Koma fällt. Als sie 8 Monate später aufwacht, ist Deutschland wieder vereint und alles hat sich verändert. Dies darf sie allerdings nicht erfahren, da diese Ereignisse viel zu viel für sie wären und sie an Amnesie leiden oder im Extremfall sogar sterben könnte. Und dafür müssen nun ihre Kinder sorgen.
Diese Idee finde ich schon so genial aber auch simpel und man fragt sich, weshalb da noch niemand zuvor drauf gekommen ist. Genau diese Zeit in Deutschland finde ich auch einfach extrem spannend und interessant.
Man sollte auch wissen, dass es ein deutscher Film ist, was manche abschrecken könnte. Aber dies ist mal ein Positivbeispiel dafür, dass es auch anders geht als Til Schweiger. Und wenn die Deutschen eins können, dann Filme über den Zweiten Weltkrieg oder über die DDR zu produzieren.
Wie man merkt, bin ich ein großer Fan des Films. Ich finde nur, dass wenn man der Mutter alles langsam nahe geführt hätte, den ganzen Film auch hätte lassen können. Aber dafür hat man nun einen sehr sehr sehr unterhaltsamen Film. Und das Ende hat mich dann auch noch gekillt, aber
nicht auf die witzige, sondern auf die sentimentale Art.
Ich habe nicht viele deutsche Filme gesehen, aber dies ist nicht nur einer der besten in dieser Spalte, sondern einer der besten überhaupt. Ich blicke nach vorne zu anderen deutschen Filmen, die ich noch sehen möchte, wie Das Boot (1981) oder Fritz Langs Metropolis (1927).
#2000s#good bye lenin!#wolfgang becker