La La Land
Ich wollte schon ewig mal La La Land (2016) gucken, weil … Nun ja, es ist eben La La Land (2016). Ein großer Film, den ich noch nicht gesehen hatte und nun getan habe.
Das Ganze ist ein typischer Romantik-Film mit den Charakteren Sebastian, der Jazz liebt, und Mia, die Schauspielerin werden möchte. Nur dass die Nummer nicht so gut ausgeht und die Leben verschiedene Schicksale schlagen.
Fangen wir an mit der Inszenierung. Der Film sieht unfassbar schön aus. In jedem Shot hat man immer nur ganz wenige Farben wie zum Beispiel ein roter Raum und ein dunkelblaues Kleid, was dem Film eine gewisse Schönheit verleiht.
Die Kamera-Arbeit ist auch mega. Man hat häufig lange Kamerafahrten quer durch verschiedene Räume der Wohnung oder dergleichen. Oder die Szene, wo Sebastian spielt und Mia tanzt und die Kamera immer hin und her schlägt.
Ich merke auch immer wieder, dass ich Romantik-Filme eigentlich hassen möchte, aber tief im Inneren mag ich sie dann doch. Wie auch diesen Film.
Den halben Stern Abzug gibt es nur, weil vor allem am Anfang sehr viel gesungen wird. Später stört mich das nicht mehr, aber als am Anfang im Stau alle angefangen haben zu tanzen fand ich das schon etwas fremd. Vielleicht ändert sich das aber auch beim nächsten mal Sehen.
Vor dem Anschalten kam meine Mutter ins Wohnzimmer, hat sich die Inhaltsbeschreibung durchgelesen und gesagt: „Das willst du dir anschauen? Das klingt ja nicht sehr interessant. Ich wette, nach 10 Minuten machst du das wieder aus.“ Tja, vielleicht sollte man einen Film nicht nur danach beurteilen.
La La Land (2016) hat sich in nur 10 Jahren zu einem modernen Klassiker entwickelt, den man sich mal ansehen sollte, vor allem wenn man sich für Inszenierung und Kameraarbeit interessiert.
#damien chazelle#2010s#la la land