Lost in Translation
Lost in Translation (2003)“ wollte ich ewig mal gucken und hab es nun endlich getan. Der Film ist von Sofia Coppola, und sowohl von ihr, als auch von ihrem noch viel bekannterem Vater Francis Ford Coppola habe ich noch nie einen Film gesehen, also war das nun mein erstes Mal. Die Handlung dreht sich um einen bekannten Schauspieler, der seiner Ehe und seinen Kindern eine Pause widmen möchte und eine junge Frau, die ihren Mann auf Geschäftsreise begleitet und eigentlich die ganze Zeit alleine ist. Und die beiden finden dann in Tokyo zueinander. Das ganze ist nicht richtig eine Romanze, schon gar nicht eine kitschige, sondern die zwei Hauptfiguren halten einfach aneinander fest, weil auch fast keiner in dieser Großstadt gut englisch spricht, und wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Aber um die Story geht es eigentlich auch gar nicht, sondern um das Gefühl. Der Film fühlt sich nicht wie ein Film, sondern wie das Leben selbst an. Es passiert nichts spannendes, aber so ist die Realität halt. Man muss wissen, was einen erwartet, und Bock auf so einen tiefen, melancholischen Film haben, aber wenn das zutrifft, macht das Ganze wirklich Spaß. Falls ich je nach Japan reise, werde ich mir den Film einsam, spät am Abend in einem kleinen Hotelzimmer noch einmal reinziehen.
#lost in translation#2000s#sofia coppola