Persona
Es ist sehr frustrierend, wenn man die Kunst eines Films und die Intention sieht und versteht, sich damit aber garnicht verbunden fühlt.
Persona inszeniert hier eine sehr echte und gleichzeitig verändernde Beziehung, die vor allem in der Zeit des Films sehr präsent war. Außerdem werden viele unverständliche Sequenzen im Film eingebaut, die gezielt dafür sorgen, dass der Zuschauer aufhört den Film verstehen zu wollen, sondern anfängt die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten zu erleben. Aber.
Die Inszenierung von Ingmar Bergman erzeugte bei mir eher Entfremdung als Nähe weswegen der Film schwer zugänglich und uninteressant auf mich wirkte. Für mich ist Requiem for a Dream, dass woran Persona scheitert. Dieses nicht verstehen und einfach fühlen, wurde bei mir einfach überhaupt nicht erreicht.
Was nicht bedeutet, dass ich es nicht verstehen kann, warum so viele es als Masterpiece (vor allem in Betrachtung des Erscheinungsjahres) sehen. Für mich wie gesagt nicht gelungen.