Scarface
Scarface ist so eine Wucht, dass ist unfassbar eigentlich. Die Sprengkraft des Granatwerfers am Ende kommt nicht annähernd an das heran, was Al Pacino hier abliefert. Der Typ geht wie Dynamit durch den Film: ein widerlicher Scheißkerl, und trotzdem klebt man an ihm wie Michelle Pfeiffer am Kokain.
Die klassische Underdog-Story, verpackt in ein Gewand, das so falsch und gleichzeitig faszinierend ist wie das Miami der 80er. Dazu ein famoser Cast, fantastisches Worldbuilding, ein grandioser Score und Soundtrack sowie herrliche Practical Effects.
Da stören die knapp drei Stunden Laufzeit kein bisschen.
Kein Wunder, dass der Film die Blaupause für meinen Liebling der Reihe GTA Vice City war und ganz nebenbei meine Vorfreude auf GTA VI nur noch weiter erhöht.
Und dann dieses Ende …