Dune: Part Two
Mehr Blockbuster Bombast als Dune: Part Two wird es dieses Jahr aus Hollywood und generell wohl nicht mehr geben. Ein Kinobesuch ist hier mehr als nur angebracht.
Die Bilder, die Denis Villeneuve mit Greg Fraser hinter der Kamera, hier auf die Leinwand zaubert sind der absolute Wahnsinn. So schleierhaft und elegant wie sich die in erdtönen getunkten Bilder übereinander legen, konnten sie mehrfaches erstauntes Augenaufreißen nicht verhindern. Der dröhnende Score hans-zimmert schön vor sich hin und untermalt damit die monumental großen Bilder. Audiovisuell ist der Film eine absolute Glanzleistung.
Auch auf Handlungsebene kommen wir wie in Teil 1 schon um manche Exposition nicht herum, wo es im Vorgänger noch die Kollegen aus dem Haus Atreides selbst waren, sind es nun die Fremen als auch die von Florence Pugh porträtierte Prinzessin Irulan. Das ist vielen ein Dorn im Auge, doch schon im vorherigen Film hat mich das eher wenig gestört, da ich es genossen habe zusammen mit Paul diese Welt erklärt aber auch gezeigt zu bekommen.
Da Teil Eins ganz viel Grund gelegt hat, darf das Sequel nun mit Action Setpieces aus allen Kanonen schießen. Vom ersten Ritt auf einem Sandwurm bis hin zu den Überfällen auf die Harkonnen und bestimmten Messerstechereien ist das alles zwar wunderbar inszeniert, doch hat es einfach ein Stück weniger mit mir gemacht als ich erhofft habe.
Um diese ganzen monumentalen Momente in einen Film verpackt zu bekommen müssen aber auch einzelne Figuren drunter leiden, einerseits hätte ich liebend gern mehr von Jessica gesehen als auch von Emperor Shaddam.
Aber nunja Dune ist trotz diesen kleinen Mängeln einer der imposantesten Blockbuster,... jemals?
Allein dass ich mir diese Frage stelle, sollte Begründung genug sein für all das Lob, das der Film so bekommt.
#mathäser#ov