Weapons
Nach einer Nacht drüber schlafen fühlt sich Weapons für mich immer noch unerfüllend an.
Ich ging relativ unvorbereitet rein, wusste nur, dass er „sehr gut“ sein soll und irgendetwas mit 17 verschwundenen Schüler:innen zu tun hat. Meine naive Hoffnung war ein düsterer, spannungsgeladener Thriller. Stattdessen bekam ich eine Mystery-Geschichte mit vielen Comedy-Skits.
Die Genre-Labels „Horror“ und „Mystery“ haben dabei mehr geschadet als geholfen. Weapons ist stellenweise überraschend albern, was zwar originell sein kann, hier aber vor allem meine Erwartungshaltung durcheinandergebracht hat. Viele Elemente wirkten zufällig (die fliegende M4?!), das Voice-over fühlte sich fehl am Platz an, und die Polizei agierte oft so naiv und unlogisch, dass es schwer war, das Geschehen ernst zu nehmen.
Kein schlechter Film – aber für mich leider ein seltsamer Mix aus Tonalitäten, der weder als Horror noch als Mystery so richtig funktioniert.