Ran
Beim schauen von Akira Kurosawas Ran hat man das Gefühl, Farben das erste mal zu erleben. Die Bilder sind schön und harmonisch und obwohl der Filmtitel aus dem japanischen oft mit Chaos oder Aufruhr übersetzt wird, ist in jeder Gefechtsszene mit noch so großem Tumult eine gewisse Ordnung und Sorgfalt zu spüren, sowohl durch Komposition, als auch durch Farben.
Auch wenn Kurosawa sich nicht auf die schauspielerischen Leistungen verlässt, sondern mehr in Bildern erzählt, liefern die Akteure dennoch eine hervorragende Performance, die dem Film Authentizität verleiht und dem Zuschauer die Möglichkeit gibt, die Handlungen der Charaktere zu verstehen.
Directing. Kurosawa ist ein Meister seines Werks und lässt uns sein Können in dieser Geschichte über die Machtverhältnisse einer Familie zu spüren geben. Die Longshots, die Konversationen, Kameraführung, Farbnutzung, die nicht genug geglazed werden kann und das Geschichtenerzählen in Bildern. All das harmoniert in Kurosawas Ran und hat ein Meisterwerk hervorgebracht.