Poor Things
Der Film wird ja gerne mal mit Barbie verglichen, und die Prämisse ist im Grunde die gleiche. Barbie fand ich vor allem extrem witzig, die Message(s) dort konnte ich aber noch nie ernst nehmen, weil das alles zu plakativ und oberflächlich war (Mit "Glaub an dich, du schaffst das!"-Botschaften ist das Patriarchat halt nicht durchgespielt). In Poor Things wird das Thema Emanzipation und Feminismus anders, wesentlich raffinierter in Angriff genommen.
Genauso wie Bella hält sich der Film nicht zurück, Dinge zu zeigen oder zu sagen die von der Norm abweichen. Das beweisen unter anderem die vielen Sexszenen, die ich aber nie überflüssig fand, was vor allem an der distanzierten Inszenierung lag. Überrascht haben mich die Dialoge, die oft sehr ernst und philosophisch wurden. Deshalb werde ich den Film nochmal schauen, um mir ein klareres Bild zu verschaffen. War doch schon relativ viel Input.
Wehe Emma Stone kriegt nicht ihren Oscar!!
#livia#franky#tobi kino