Die indonesisch-japanische Co-Produktion Killers wäre gerne I Saw the Devil, The Chaser oder ähnliche südkoreanische Thriller, erreicht aber nie deren Qualität.
Die beiden Handlungsstränge über einen frustrierten Journalisten und einen eiskalten Serienkiller haben mich leider nicht sonderlich interessiert. Statt etwas über Gewalt auszusagen, wird einfach nur Gewalt zelebriert. Die Twists und Konsequenzen der Taten sollen dann schockieren aber waren mir herzlich egal. Das hat zum Beispiel Takashi Miike dieses Jahr mit Lumberjack The Monster deutlich besser geschafft.
Killers ist solide inszeniert aber grad im Vergleich zu den südkoreanischen Vorbildern fehlt es an Klasse. Es gibt tatsächlich eine sehr schöne Einstellung des blutüberströmten Killers in einem Club aber sonst hat mich der Films formal ziemlich kalt gelassen.
Wer unbedingt noch mehr Männer sehen möchte, die in eine Spirale aus Gewalt und Tod geraten, kann sich Killers ansehen aber es gibt so viele stärkere Alternativen.