Back to the Future
Eines meiner Lebensziele war es, eines Tages „Zurück in die Zukunft (1985)“ im Kino sehen zu können. Nun habe ich es geschafft. Nach wie vor halte ich den Film für ein Meisterwerk, das nach 40 Jahren immer noch gut aussieht und unterhaltsam ist. Der Film ist nicht nur eine Komödie, sondern er hat mich zum Nachdenken angeregt, wie meine Eltern so drauf waren, als sie so alt waren, wie ich jetzt (ich bin 14), und ob wir befreundet gewesen wären. Die Musik, sowohl von Alan Silvestri, Huey Lewis & The News und alles drum herum (wie Johnny B. Goode, Earth Angel, …) sind absolute Banger, die ich mir immer mal wieder reinziehe. Vom Gefühl her gefällt mir Teil 2 lieber, einfach, weil man dort noch mehr verschiedene Zeiten sieht als hier, was Teil 1 aber in keinster Weise schlecht macht. Alles, was im ersten Akt eingeführt wird, wird später noch wichtig, wie beispielsweise die Geschichte, wie sich die McFlys kennengelernt haben. Und es gibt kleine Details, bei denen man sich freut, wenn man sie entdeckt, wie der Parkplatz der Twin Pines Mall, die am Ende des Films Lone Pine Mall heißt. Marty McFly und Doc Brown sind vermutlich das ikonischste Duo der Filmgeschichte (und das bei Konkurrenten wie Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, Han Solo und Chewbacca, Frodo und Sam, Merry und Pippin oder Fred und George Weasley) und so ikonisch wie der gesamte Film. Biff Tannen, gerade die Version aus dem alternativen 1985 des zweiten Teils, ist für mich einer der besten Schurken und eine Person, die niemand mag und jeder verabscheut. Das Finale des Films ist für mich das Paradebeispiel, wie man Spannung inszeniert und das Ende ist gleichzeitig befriedigend, macht aber auch Lust, direkt den zweiten Teil zu gucken. Im Kino war ich mit einem Freund, der vorallem neue Filme guckt und ein anderes Sehverhalten als ich hat, aber sogar er fand den Film gut. Ein weiteres Mal 5/5 Sterne, und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein.
#back to the future#1980s#watched in cinema#robert zemeckis