Wie schon im ersten Teil der Trilogie stellt Seidl konventionelle Vorurteile zumindest teilweise auf den Kopf. Das ist erfrischend. Der Film verzichtet weitesgehend auf Musik, Nahaufnahmen des Gesichts und professionelle Schauspieler und genau da liegen 3 Probleme und super Einfälle. Die emotionale Kompetente lässt mich als Zuschauer teilweise kalt, weil eben nicht geübte Schauspieler spielen, die Kamera nur Beobachter bleibt und die Musik nicht die Stimmung ergänzt. Einige Laien geben trotzdem gute Leistungen ab und schmiegen sich ideal in die Szenerie ein, die fehlende Musik macht das ganze näher-weil zumindest bei mir im Leben nicht andauernd Musik die meinen und die Emotionen anderer komplementiert- und die Nahaufnahmen des Gesichts -euphemistisch gesehen- lassen einen eben wie einen Zuschauer fühlen.Ohne zu Spoilern: Ich glaube, dass jegliche religiöse Aufregung verständlich, aber doch vergebens ist. Zumindest wenn man Vorwissen zum Christentum hat, kann dieser Film ideal den Kern herauskristallisieren ohne dabei selbst diese Bekenntnis zu predigen. Ob gewollt oder nicht, auch Christen sollten diesem Film etwas abgewinnen können. Obwohl hier viel-wirklich viel- nackte Haut zu sehen ist, ist die schockierendste „Sex“szene wohl doch sehr inexplizit[sic]
Wie schon im ersten Teil der Trilogie stellt Seidl konventionelle Vorurteile zumindest teilweise auf den Kopf. Das ist erfrischend. Der Film verzichtet weitesgehend auf Musik, Nahaufnahmen des Gesichts und professionelle Schauspieler und genau da liegen 3 Probleme und super Einfälle. Die emotionale Kompetente lässt mich als Zuschauer teilweise kalt, weil eben nicht geübte Schauspieler spielen, die Kamera nur Beobachter bleibt und die Musik nicht die Stimmung ergänzt. Einige Laien geben trotzdem gute Leistungen ab und schmiegen sich ideal in die Szenerie ein, die fehlende Musik macht das ganze näher-weil zumindest bei mir im Leben nicht andauernd Musik die meinen und die Emotionen anderer komplementiert- und die Nahaufnahmen des Gesichts -euphemistisch gesehen- lassen einen eben wie einen Zuschauer fühlen.Ohne zu Spoilern: Ich glaube, dass jegliche religiöse Aufregung verständlich, aber doch vergebens ist. Zumindest wenn man Vorwissen zum Christentum hat, kann dieser Film ideal den Kern herauskristallisieren ohne dabei selbst diese Bekenntnis zu predigen. Ob gewollt oder nicht, auch Christen sollten diesem Film etwas abgewinnen können. Obwohl hier viel-wirklich viel- nackte Haut zu sehen ist, ist die schockierendste „Sex“szene wohl doch sehr inexplizit[sic]