
The Cat
1988·Thriller·1h 58m
7.1
★






Two bank robbers hold the clerks hostage and demand 3 million German marks as ransom. What the police do not realize is that the true criminal mastermind watches them from outside the bank, anticipating every move.
Directed by Dominik Graf

Trailer

IMDB
N/A
Cast

Götz George
Probek

Gudrun Landgrebe
Jutta Ehser

Heinz Hoenig
Junghein

Ralf Richter
Britz

Sabine Kaack
Irma

Joachim Kemmer
Voss

Ulrich Gebauer
Ehser

Iris Disse
Gudrun

Heinrich Schafmeister
Otten

Uli Krohm
Kramer

Walter Gontermann
Kern

Erika Skrotzki
Crew

Dominik Graf
Director

Günter Rohrbach
Producer
Popular Reviews
6 reviews
Lukas Fahr

Wirklich ein unfassbar guter Thriller. Dominik Graf versteht sein Handwerk wirklich wie kein zweiter, lässt einen simplen Bankraub zu einer polizeilichen Großaktion eskalieren und dabei Götz George die beiden Bankräuber von einem Hotelzimmer aus dirigieren. Kann es etwas Besseres geben?
Wirklich ein unfassbar guter Thriller. Dominik Graf versteht sein Handwerk wirklich wie kein zweiter, lässt einen simplen Bankraub zu einer polizeilichen Großaktion eskalieren und dabei Götz George die beiden Bankräuber von einem Hotelzimmer aus dirigieren. Kann es etwas Besseres geben?
Pretentious
8.0★ · 04/28/25

The Cat became more about the clockwork mechanics rather than the characters' sneaky link shenanigans (or even masculine swagger). It tries to be a minimalist nail-biter but has difficulty pulling it off. It's all because of the balancing act. The film bounces between two crooks who pull off a daytime robbery, a criminal mastermind who has surveillance on the police from outside the robbery, the police logistics (which are always one step behind), the jittery hostages, and the criminal mastermind's extramarital affair. The director's precision leaves little room for emotional buildup. Overall, it's efficient, filled with hard key lighting, tightly wound up, and short on moral messiness. Beneath the procedural surface, Graf sketches a quietly cynical portrait of West Germany, where authority figures bicker over jurisdiction and a profit-minded criminal can game the entire system. In that sense, the film anticipates later techno-thrillers about surveillance and control.
The Cat became more about the clockwork mechanics rather than the characters' sneaky link shenanigans (or even masculine swagger). It tries to be a minimalist nail-biter but has difficulty pulling it off. It's all because of the balancing act. The film bounces between two crooks who pull off a daytime robbery, a criminal mastermind who has surveillance on the police from outside the robbery, the police logistics (which are always one step behind), the jittery hostages, and the criminal mastermind's extramarital affair. The director's precision leaves little room for emotional buildup. Overall, it's efficient, filled with hard key lighting, tightly wound up, and short on moral messiness. Beneath the procedural surface, Graf sketches a quietly cynical portrait of West Germany, where authority figures bicker over jurisdiction and a profit-minded criminal can game the entire system. In that sense, the film anticipates later techno-thrillers about surveillance and control.
Lukas Fahr

DIE KATZE klingt in seiner Synopsis zuerst wie der tausendste TATORT: Zwei Kriminelle überfallen eine Bank und nehmen deren Kunden und Angestellte als Geiseln, während die Polizei fieberhaft versucht, die Situation zu entschärfen.
Der deutsche Ausnahmeregisseur Dominik Graf fügt nun jedoch das entscheidende Element hinzu: den dritten Mann von außerhalb, der die Situation eigentlich unter seiner Kontrolle hat, der klüger als beide Konfliktparteien ist und am Ende von allem profitieren wird. Götz George ist dieser Meisterverbrecher, der mit Genie und Risikofreude die Pläne der Polizei nach und nach vereitelt und die beiden Kriminellen per Funk über alle wichtigen Entwicklungen informiert.
Tatsächlich wagt Dominik Graf auch einen wesentlichen Bruch mit der Prüderie im deutschen Film. Direkt die erste Szene birgt eine so intensive Erotik zwischen Götz George und Gudrun Landgrebe, die wohl als überaus mutig in der keuschen deutschen Kinoindustrie zu bezeichnen ist, in deren Filmen lediglich ein paar genuschelte Til-Schweiger-Witze über Homosexuelle, Frauen und Minderheiten gerissen werden, jede Frau natürlich Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer begehrt oder die Dialoge so dermaßen platt sind, dass man meinen könnte, man sähe ein von Kindern geschriebenes Drehbuch - zu allem Überfluss wird dieser geistige Unrat auch noch als die große gefühlvolle Kunst vermarktet.
An dieser Stelle fällt mir Christoph Waltz‘ Zitat ein: „In Amerika produziert man Filme wie Kunst und verkauft sie als Ware. In Deutschland ist das umgekehrt.“
Auch wenn Waltz hier überaus pauschal spricht, ist an dieser These schon einige Wahrheit dran.
Gott sei Dank gibt es mit Dominik Grafs spannungsvollem, intensivem, brutalem und blutigem DIE KATZE eine der bekannten Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Der deutsche Ausnahmeregisseur Dominik Graf fügt nun jedoch das entscheidende Element hinzu: den dritten Mann von außerhalb, der die Situation eigentlich unter seiner Kontrolle hat, der klüger als beide Konfliktparteien ist und am Ende von allem profitieren wird. Götz George ist dieser Meisterverbrecher, der mit Genie und Risikofreude die Pläne der Polizei nach und nach vereitelt und die beiden Kriminellen per Funk über alle wichtigen Entwicklungen informiert.
Tatsächlich wagt Dominik Graf auch einen wesentlichen Bruch mit der Prüderie im deutschen Film. Direkt die erste Szene birgt eine so intensive Erotik zwischen Götz George und Gudrun Landgrebe, die wohl als überaus mutig in der keuschen deutschen Kinoindustrie zu bezeichnen ist, in deren Filmen lediglich ein paar genuschelte Til-Schweiger-Witze über Homosexuelle, Frauen und Minderheiten gerissen werden, jede Frau natürlich Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer begehrt oder die Dialoge so dermaßen platt sind, dass man meinen könnte, man sähe ein von Kindern geschriebenes Drehbuch - zu allem Überfluss wird dieser geistige Unrat auch noch als die große gefühlvolle Kunst vermarktet.
An dieser Stelle fällt mir Christoph Waltz‘ Zitat ein: „In Amerika produziert man Filme wie Kunst und verkauft sie als Ware. In Deutschland ist das umgekehrt.“
Auch wenn Waltz hier überaus pauschal spricht, ist an dieser These schon einige Wahrheit dran.
Gott sei Dank gibt es mit Dominik Grafs spannungsvollem, intensivem, brutalem und blutigem DIE KATZE eine der bekannten Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
DIE KATZE klingt in seiner Synopsis zuerst wie der tausendste TATORT: Zwei Kriminelle überfallen eine Bank und nehmen deren Kunden und Angestellte als Geiseln, während die Polizei fieberhaft versucht, die Situation zu entschärfen.
Der deutsche Ausnahmeregisseur Dominik Graf fügt nun jedoch das entscheidende Element hinzu: den dritten Mann von außerhalb, der die Situation eigentlich unter seiner Kontrolle hat, der klüger als beide Konfliktparteien ist und am Ende von allem profitieren wird. Götz George ist dieser Meisterverbrecher, der mit Genie und Risikofreude die Pläne der Polizei nach und nach vereitelt und die beiden Kriminellen per Funk über alle wichtigen Entwicklungen informiert.
Tatsächlich wagt Dominik Graf auch einen wesentlichen Bruch mit der Prüderie im deutschen Film. Direkt die erste Szene birgt eine so intensive Erotik zwischen Götz George und Gudrun Landgrebe, die wohl als überaus mutig in der keuschen deutschen Kinoindustrie zu bezeichnen ist, in deren Filmen lediglich ein paar genuschelte Til-Schweiger-Witze über Homosexuelle, Frauen und Minderheiten gerissen werden, jede Frau natürlich Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer begehrt oder die Dialoge so dermaßen platt sind, dass man meinen könnte, man sähe ein von Kindern geschriebenes Drehbuch - zu allem Überfluss wird dieser geistige Unrat auch noch als die große gefühlvolle Kunst vermarktet.
An dieser Stelle fällt mir Christoph Waltz‘ Zitat ein: „In Amerika produziert man Filme wie Kunst und verkauft sie als Ware. In Deutschland ist das umgekehrt.“
Auch wenn Waltz hier überaus pauschal spricht, ist an dieser These schon einige Wahrheit dran.
Gott sei Dank gibt es mit Dominik Grafs spannungsvollem, intensivem, brutalem und blutigem DIE KATZE eine der bekannten Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Der deutsche Ausnahmeregisseur Dominik Graf fügt nun jedoch das entscheidende Element hinzu: den dritten Mann von außerhalb, der die Situation eigentlich unter seiner Kontrolle hat, der klüger als beide Konfliktparteien ist und am Ende von allem profitieren wird. Götz George ist dieser Meisterverbrecher, der mit Genie und Risikofreude die Pläne der Polizei nach und nach vereitelt und die beiden Kriminellen per Funk über alle wichtigen Entwicklungen informiert.
Tatsächlich wagt Dominik Graf auch einen wesentlichen Bruch mit der Prüderie im deutschen Film. Direkt die erste Szene birgt eine so intensive Erotik zwischen Götz George und Gudrun Landgrebe, die wohl als überaus mutig in der keuschen deutschen Kinoindustrie zu bezeichnen ist, in deren Filmen lediglich ein paar genuschelte Til-Schweiger-Witze über Homosexuelle, Frauen und Minderheiten gerissen werden, jede Frau natürlich Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer begehrt oder die Dialoge so dermaßen platt sind, dass man meinen könnte, man sähe ein von Kindern geschriebenes Drehbuch - zu allem Überfluss wird dieser geistige Unrat auch noch als die große gefühlvolle Kunst vermarktet.
An dieser Stelle fällt mir Christoph Waltz‘ Zitat ein: „In Amerika produziert man Filme wie Kunst und verkauft sie als Ware. In Deutschland ist das umgekehrt.“
Auch wenn Waltz hier überaus pauschal spricht, ist an dieser These schon einige Wahrheit dran.
Gott sei Dank gibt es mit Dominik Grafs spannungsvollem, intensivem, brutalem und blutigem DIE KATZE eine der bekannten Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Gojira
8.0★ · 01/07/18

Irgendwann in den 80ern stand der dt. Film offensichtlich am Scheideweg und musste sich entscheiden, welchen Weg er nehmen will.
Entweder großartiges Kino, fürs Publikum gemacht, das intelligent unterhält, also sowas wie "Die Katze", oder alberne Kasperklamotten bzw. Filmfördermittel verprassender Geschichtskitsch und ödes Sozialpädagogenkino.
Jammerschade.
Entweder großartiges Kino, fürs Publikum gemacht, das intelligent unterhält, also sowas wie "Die Katze", oder alberne Kasperklamotten bzw. Filmfördermittel verprassender Geschichtskitsch und ödes Sozialpädagogenkino.
Jammerschade.
Irgendwann in den 80ern stand der dt. Film offensichtlich am Scheideweg und musste sich entscheiden, welchen Weg er nehmen will.
Entweder großartiges Kino, fürs Publikum gemacht, das intelligent unterhält, also sowas wie "Die Katze", oder alberne Kasperklamotten bzw. Filmfördermittel verprassender Geschichtskitsch und ödes Sozialpädagogenkino.
Jammerschade.
Entweder großartiges Kino, fürs Publikum gemacht, das intelligent unterhält, also sowas wie "Die Katze", oder alberne Kasperklamotten bzw. Filmfördermittel verprassender Geschichtskitsch und ödes Sozialpädagogenkino.
Jammerschade.
Tobias
8.4★ · 07/28/25
