Hügel und Gräser...allenthalben!
Zunächst, ein Filmquiz. Es gibt in einer Story einen geheimen Bösewicht. Zudem eine Hauptfigur und nur eine etwas prominentere Nebenfigur, die von Klaus Kinski gespielt wird. Wer ist der geheime Bösewicht?
LO CHIAMAVANO KING also, das ist vor allem ein Loblied auf die Landschaft des Westens. Oder anders gesagt, ich hab selten Werke gesehen, die so derart Zeit schinden, bei grad mal 75 Minuten Lauflänge.
Konkretes Beispiel: Schon zu Beginn sehen wir ca. zehn Minuten folgendes: Leute reiten in einem Treck, sie kommen in eine Kontrolle der Armee, vollständige Prüfung der Papiere und Stichprobe der Ladung, weiterreiten, in eine weitere Kontrolle kommen, Papiere forderm, Soldaten erschießen, kurz wegreiten. Auch sonst, wenn es die Möglichkeit gibt, Leute ein bis zwei Minuten durch das Bild reiten zu lassen, der Film nutzt sie! Oft. Sehr oft. Um Harald Schmidt zu zitieren, da lässt sich jemand Zeit für Bilder.
Wäre die restliche Zeit eine temporeiche Offenbarung, man könnt ein Auge zudrücken, ist sie aber nicht. Eine 08/15 Geschichte wird einfallslos abgespult, rein handlungstechnisch schafft man es trotzdem lauter Ungereimtheiten zu fabrizieren und das finale Duell mit Kinski (Mist, ich hab die Lösung verraten) reisst auch nichts mehr raus. Zumindest ist es schnell vorbei und der Abspann folgt.
Der daraus besteht, dass jemand eine Minute durch die Landschaft reitet.
PS: Der Soundtrack ist zumindest lobend zu erwähnen, viel zu gut für diesen Film. Auch wenn an wenigstens zwei Stellen Stücke aus DJANGO wiederverwertet werden.
Hügel und Gräser...allenthalben!
Zunächst, ein Filmquiz. Es gibt in einer Story einen geheimen Bösewicht. Zudem eine Hauptfigur und nur eine etwas prominentere Nebenfigur, die von Klaus Kinski gespielt wird. Wer ist der geheime Bösewicht?
LO CHIAMAVANO KING also, das ist vor allem ein Loblied auf die Landschaft des Westens. Oder anders gesagt, ich hab selten Werke gesehen, die so derart Zeit schinden, bei grad mal 75 Minuten Lauflänge.
Konkretes Beispiel: Schon zu Beginn sehen wir ca. zehn Minuten folgendes: Leute reiten in einem Treck, sie kommen in eine Kontrolle der Armee, vollständige Prüfung der Papiere und Stichprobe der Ladung, weiterreiten, in eine weitere Kontrolle kommen, Papiere forderm, Soldaten erschießen, kurz wegreiten. Auch sonst, wenn es die Möglichkeit gibt, Leute ein bis zwei Minuten durch das Bild reiten zu lassen, der Film nutzt sie! Oft. Sehr oft. Um Harald Schmidt zu zitieren, da lässt sich jemand Zeit für Bilder.
Wäre die restliche Zeit eine temporeiche Offenbarung, man könnt ein Auge zudrücken, ist sie aber nicht. Eine 08/15 Geschichte wird einfallslos abgespult, rein handlungstechnisch schafft man es trotzdem lauter Ungereimtheiten zu fabrizieren und das finale Duell mit Kinski (Mist, ich hab die Lösung verraten) reisst auch nichts mehr raus. Zumindest ist es schnell vorbei und der Abspann folgt.
Der daraus besteht, dass jemand eine Minute durch die Landschaft reitet.
PS: Der Soundtrack ist zumindest lobend zu erwähnen, viel zu gut für diesen Film. Auch wenn an wenigstens zwei Stellen Stücke aus DJANGO wiederverwertet werden.