Japanuary Nr. 6Puh...näää, das war irgendwie nix für meiner Mutters Sohn.
Fängt schon an mit der merkwürdigen Struktur des Films, die so wirkt als hätte man verbindende Sequenzen einfach ohne Rücksicht auf Stringenz entfernt. Aber das ist noch das geringste...obwohl...neee, ist schon nicht gut.
Zu Beginn wägt man sich jedenfalls noch in einer Variation von THE GOOD, THE BAD AND THE UGLY, eine Charaktereinführung kopiert da auch gleich mal die von Lee van Cleef. Aber schon bald wird dieser Vergleich doch zu niederschmetternd. Die drei Hauptfiguren hier haben kaum Chemie...wobei, drei Hauptfiguren? Der eine hat lustige blaue Kleidung und ne schicke Mütze, betascht die weibliche Nebenfigur, macht aber sonst nichts wichtiges. Die zwei Hauptfiguren...ach, ich gebs auf.
Kurz gesagt, hier wird versucht ne Art Buddykomödie zu machen, die schlechten Humor hat, der einfach nicht witzig ist. Sonny Chiba darf zwar etwas Karate machen, aber die sympathisch ungezwungen exzessive Gewalt, die z.B. THE STREET-FIGHTER auszeichnet, kommt hier nur in einer Szene wirklich vor.
THE EXECUTIONER ist kein heißer Exploitationscheiß. Es ist lauwarm fade Gemüsebrühe.