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1950·Western·1h 33m
7.0
Indian scout Tom Jeffords is sent out to stem the war between the American settlers and Apaches in the late 1870s Arizona. He learns that the Indians kill only to protect themselves, or out of retaliation for white atrocities.
Directed by Delmer Daves
peace
settler
mail
cochise

Cast

James Stewart
James Stewart
Tom Jeffords
Jeff Chandler
Jeff Chandler
Cochise
Debra Paget
Debra Paget
Sonseeahray
Basil Ruysdael
Basil Ruysdael
Gen. Oliver Howard
Will Geer
Will Geer
Ben Slade
Joyce Mackenzie
Joyce Mackenzie
Terry
Arthur Hunnicutt
Arthur Hunnicutt
Milt Duffield
Robert Adler
Robert Adler
Lonergan - Stage Driver (uncredited)
Trevor Bardette
Trevor Bardette
Stage Passenger (uncredited)
Chet Brandenburg
Chet Brandenburg
Miner (uncredited)
Argentina Brunetti
Argentina Brunetti
Nalikadeya - Cochise's Wife (uncredited)
Harry Carter
Harry Carter
Miner (uncredited)

Crew

Delmer Daves
Delmer Daves
Director
Albert Maltz
Albert Maltz
Screenplay
Hugo Friedhofer
Hugo Friedhofer
Original Music Composer
Alfred Newman
Alfred Newman
Music Director
Frank McGrath
Frank McGrath
Stunts
Ted Mapes
Ted Mapes
Stunt Double
Harry Carter
Harry Carter
Stunts

Popular Reviews

17 reviews
zw3rgie
zw3rgie
Broken Arrow
Der gebrochene Pfeil (1950) ist für mich ein wegweisender Western, der für seine Zeit mutig neue Wege geht, indem er den Konflikt zwischen Weißen Siedlern und Apachen nicht als einfaches Gut-gegen-Böse-Schema darstellt. Die Geschichte um Tom Jeffords, der als Postkutschenfahrer den Kontakt zum Apachen-Häuptling Cochise sucht, um Frieden zu stiften, basiert lose auf wahren Begebenheiten und setzt auf Diplomatie statt Waffengewalt. Für 1950 war das revolutionär und leitete eine differenziertere Sicht auf Indianer ein.
James Stewart trägt den Film als Jeffords mit seiner typischen Mischung aus Idealismus und Bodenständigkeit – er wirkt glaubwürdig als Vermittler, der trotz persönlicher Verluste (die tragische Liebesgeschichte mit Sonseeahray) den Frieden priorisiert. Jeff Chandler als Cochise ist imposant und würdevoll, was für die Zeit eine seltene nuancierte Darstellung war. Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren und die ruhige, nachdenkliche Dynamik machen die zentralen Verhandlungsszenen zu Highlights, die Spannung durch Worte statt Schüssen erzeugen.
Inszenatorisch arbeitet Delmer Daves mit einer klaren, klassischen Western-Ästhetik: Weite Landschaften Arizonas, die Isolation und Weite betonen, und eine Kamera, die Figuren in ihrem Kontext zeigt, ohne übertriebene Effekte. Die Schlachten sind kurz und brutal, aber der Fokus liegt auf Dialogen und moralischen Grauzonen – Weiße Renegaten und apachenfeindliche Siedler sorgen für Konflikte auf beiden Seiten. Der Soundtrack unterstreicht die Dramatik unaufdringlich, und die Kostüme sowie Sets vermitteln Authentizität.
Thematisch überzeugt der Film durch seine Humanität: Er thematisiert Vorurteile, kulturelle Missverständnisse und den Preis des Friedens, was ihn für die 50er-Jahre progressiv macht. Die Liebesgeschichte gibt emotionale Tiefe, ohne kitschig zu werden, und das Ende betont Versöhnung statt Triumph.
Kritikpunkte fallen vor allem aus heutiger Sicht auf: Die Darstellung bleibt paternalistisch – Jeffords als weißer Retter der „edlen Wilden“ –, und historische Ungenauigkeiten (z.B. die romantisierte Friedensverhandlung) glätten die Realität. Manche Dialoge wirken holzschnittartig, und die Tempo sackt in Erklärpassagen ab. Für ein 1950er-Western ist das aber nachvollziehbar.
Insgesamt ist Der gebrochene Pfeil ein starker, humaner Western, der Genregrenzen erweiterte und heute als Pionierwerk fasziniert. Mit Stewart und Chandler ein Klassiker, der mehr über Verständnis als Schießereien nachdenken lässt.
Der gebrochene Pfeil (1950) ist für mich ein wegweisender Western, der für seine Zeit mutig neue Wege geht, indem er den Konflikt zwischen Weißen Siedlern und Apachen nicht als einfaches Gut-gegen-Böse-Schema darstellt. Die Geschichte um Tom Jeffords, der als Postkutschenfahrer den Kontakt zum Apachen-Häuptling Cochise sucht, um Frieden zu stiften, basiert lose auf wahren Begebenheiten und setzt auf Diplomatie statt Waffengewalt. Für 1950 war das revolutionär und leitete eine differenziertere Sicht auf Indianer ein.
James Stewart trägt den Film als Jeffords mit seiner typischen Mischung aus Idealismus und Bodenständigkeit – er wirkt glaubwürdig als Vermittler, der trotz persönlicher Verluste (die tragische Liebesgeschichte mit Sonseeahray) den Frieden priorisiert. Jeff Chandler als Cochise ist imposant und würdevoll, was für die Zeit eine seltene nuancierte Darstellung war. Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren und die ruhige, nachdenkliche Dynamik machen die zentralen Verhandlungsszenen zu Highlights, die Spannung durch Worte statt Schüssen erzeugen.
Inszenatorisch arbeitet Delmer Daves mit einer klaren, klassischen Western-Ästhetik: Weite Landschaften Arizonas, die Isolation und Weite betonen, und eine Kamera, die Figuren in ihrem Kontext zeigt, ohne übertriebene Effekte. Die Schlachten sind kurz und brutal, aber der Fokus liegt auf Dialogen und moralischen Grauzonen – Weiße Renegaten und apachenfeindliche Siedler sorgen für Konflikte auf beiden Seiten. Der Soundtrack unterstreicht die Dramatik unaufdringlich, und die Kostüme sowie Sets vermitteln Authentizität.
Thematisch überzeugt der Film durch seine Humanität: Er thematisiert Vorurteile, kulturelle Missverständnisse und den Preis des Friedens, was ihn für die 50er-Jahre progressiv macht. Die Liebesgeschichte gibt emotionale Tiefe, ohne kitschig zu werden, und das Ende betont Versöhnung statt Triumph.
Kritikpunkte fallen vor allem aus heutiger Sicht auf: Die Darstellung bleibt paternalistisch – Jeffords als weißer Retter der „edlen Wilden“ –, und historische Ungenauigkeiten (z.B. die romantisierte Friedensverhandlung) glätten die Realität. Manche Dialoge wirken holzschnittartig, und die Tempo sackt in Erklärpassagen ab. Für ein 1950er-Western ist das aber nachvollziehbar.
Insgesamt ist Der gebrochene Pfeil ein starker, humaner Western, der Genregrenzen erweiterte und heute als Pionierwerk fasziniert. Mit Stewart und Chandler ein Klassiker, der mehr über Verständnis als Schießereien nachdenken lässt.
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Mark Fulham
Mark Fulham
Broken Arrow
Jimmy Stewart’s natural voice is arguably weirder than the accents of the white lads pretending to be Apaches
Jimmy Stewart’s natural voice is arguably weirder than the accents of the white lads pretending to be Apaches
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elzy
elzy
Broken Arrow
another one for history class. This was kinda better won’t lie, still not for me tho but it was interesting and good
another one for history class. This was kinda better won’t lie, still not for me tho but it was interesting and good
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Cestlameremichel
Cestlameremichel
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Olivia
Olivia
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