**DER PAPAGEI IM ZEICHEN DES MANNES
**
Es ist dieser Tage ja relativ selten geworden in ein Kino zu gehen. Corona hat aus dem Seh(n)suchtsort einen Gefahrenort werden lassen, und auch wenn mein Kino da recht gute Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hat, ich bin da doch etwas zu sehr Schisser.
Aber irgendwann muss man sich halt mal wieder trauen, seit fast nem halben Jahr 90% in der Butze hocken ist nicht gut für das Gemüt. Daher etwas kleines gucken, wie zum Beispiel diesen Film hier. Selbst unter normalen Bedingungen würde der nun nicht eben die Massen reinströmen lassen. Daher, ab ins Kino und wie gedacht, davor eine kleine Traube von Menschen, aber nicht eben viele. Mit einem kam ich dann aber ins Gespräch. Sein Name ist Luis und ich konnte sehen, dass er eine Beinprothese trug und an der linken Hand zwei Finger fehlten.
1. Interessante Menschen
Er erzählte mir, er habe vor kurzem eine merkwürdige Begebenheit erfahren. Er kauft sich immer gebrauchte Bücher in einem nahe gelegenen Antiquariat, zuletzt eine Ausgabe von Italo Cavinos Meisterwerk der verschlungenen Erzählstränge "Wenn ein Reisender in einer Winternacht". Als er das Buch daheim aufschlug, da segelte ihm ein Lesezeichen entgegen, dass die Vorbesitzerin anscheinend darin vergessen hatte. Es war ein kleiner Notizzettel, auf dem stand der Name "Nina" und eine Telefonnummer. "Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch", sagte mir Luis, das sei auch der Grund gewesen, warum er die Nummer mal angerufen habe. Am anderen Ende der Leitung meldete sich nun allerdings ein Mann namens Lars, dessen Stimme sichtlich stockte, als der Name besagter Dame erwähnt wurde, bevor er in ein hemmungsloses Schluchzen ausbrach. Er erzählte Luis am Telefon dann auch, was ihn so aus der Fassung brachte...
Lars hatte immer eine kräftige wohlklingende Stimme gehabt. Als seine Mutter noch am Leben gewesen war, eine Frau die den Künsten zugetan gewesen ist, hatte diese ihn daher auch in einen Kinder- und später Jugendchor singen lassen. Lars hatte dies immer gemocht, wenngleich ihm nie entging, dass sein männlich konservativen Werten anhängender Vater dies zwar tolerierte doch eigentlich missbilligte. Sein Vater verbitterte nach dem Tode seiner Frau zusehends und sein Konservativismus wandelte sich in pures Nazitum. Mit solcherlei Gedankengängen war es ihm unmöglich zu ertragen, dass sein Sohn sich in solch "Schwuchtelhobbies" vergnügte wie einem Chor. Da er aber auch die einnehmende Qualität von Lars Stimme nicht leugnen konnte, verfrachtete er ihn bei seinen neuen Freunden vom Radio Nationale Heimatfront, wo Lars nun die Meldungen der Jugendorganisation vorlas, was ihm relativ gleichgültig war. Trauer und Resignation hatten ihm nun schon in jungen Jahren einen Hauch Verbitterung verliehen. Bis er Nina kennenlernte, die in einem Kino arbeitete.
Nina war dort im Archiv als Aushilfe tätig und stramme Nazifrau. Gleichzeitig war sie aber so voller Lebensfreude und -energie, dass sie dort eigentlich von allen gemocht wurde. Außer von Lars, der verliebte sich sofort in sie. Und diese Liebe wurde erwidert. Bald schon waren Nummern (und Körpersäfte) ausgetauscht worden. Und da die Liebe nun einmal die stärkste Kraft ist (und Lars ideologisch gleichgültig), war es ihm auch egal, als ihm Nina offenbarte, sie sei eigentlich Anarchistin und Nazis ihr zuwider. Sie hatte ein ausgeprägtes Schauspieltalent, sich bei Radio Nationale Heimatfront eingeschlichen und kleine, sehr unterschwellige Veränderungen an den Einträgen im Archiv vorgenommen, die im Unterbewusstsein der Zuhörer exakt das Gegenteil der propagandistischen Wirkung erzeugten die ihnen eigentlich zugedacht war.
Lars empfand dies überaus aufregend, seine Stimme wurde nun noch intensiver in der Betonung, wenn er von Nina verbesserte Fakten vorlas. Beiden war bewusst, eine Enttarnung ihrer gemeinsamen Tätigkeiten würde sehr unangenehme Folgen für beide nach sich ziehen, was aber letztlich den Rausch intensivierte und das Liebesspiel zwischen beiden nicht eben unwesentlich leidenschaftlicher machte. Bis Nina verschwand. Sie verschwand drei Monate, niemand hatte etwas von ihr gehört. Lars musste feststellen, dass die Behörden die Vermisstenmeldung zwar aufnahmen, aber jede Nachfrage nach Fortschritten letztlich abwimmelten. Die Radiostation hatte er recht schnell als unverdächtig ausgemacht. So sehr ihre politische Gesinnung verachtenswert sein mochte, die Bestürzung über Ninas Verschwinden und der Hass ggü. den untätigen Behörden wirkte authentisch. Lars druckte in der gemeinsamen Wohnung grad wieder Vermisstenzettel als das Telefon klingelte. Nina war dran. Ihre Stimme wirkte schwer, als sei sie schläfrig und geistig nicht ganz da. Dennoch erzählte sie ihm, bevor der Anruf jäh durch einen zornigen unverständlichen Schrei unterbrochen wurde, etwas ungeheuerliches, was mit ihrer Arbeit im Kino und dem Popcornlieferanten zu tun hatte, der ihr mal ein Geheimnis anvertraute...
Der Popcornlieferant, ein Mann mit dem zwielichtigem Charme eines Mannes, der bereits alles gesehen hat, der aber davon wenig beeindruckt gewesen ist, war erst vor kurzem in den inneren Zirkel des Popcorn-Kults aufgenommen worden. Er hatte sich dort hochgearbeitet und hatte das Geheimnis, das höchste Geheimnis des Kultes bei seiner Einbutterung erfahren: "Wissen Sie, das Popcorn, das Sie ausliefern, das sind eigentlich Kinderzähne. Mit einem einem ausgefuchsten technisch-chemischen Verfahren können aus einem Makrometer Kinderzahn tausende Säcke 'Popcornmais' hergestellt werden. Und falls sie sich fragen, woher die Biolimo kommt, die in den Kinos verkauft wird, wir entsaugen den Kindern jede Flüssigkeit, in jede Limo kommt ein Makrotropfen davon, das gibt diesen leicht aber nie völlig künstlichen Geschmack und er macht süchtig. Die Kinder überleben übrigens, wir sind keine Unmenschen. Sie werden in mexikanische Dörfer verfrachtet. Haben sie sich immer gefragt, woher kommen kleine zahnlose alte Kleinwüchsige? Das sind Kinder, deren Zähne zu Popcorn gemacht wurden und die komplett ausgesaugt wurden. Und wenn einer von denen sagt, was ihnen widerfahren ist, wer glaubt alten Männern die vor sich hinbrabbeln?"
Der Popcornlieferant, man sah es ihm an wenn er seine Lieferungen durchführte, hatte damit die eine Sache gehört, die ihn beeindruckte. Seine Seele war gepeinigt und bevor er verschwand hatte er Nina von dieser Ungeheuerlichkeit erzählt.
An dieser Stelle allerdings, so erzählte Luis, war das Gespräch unterbrochen worden. Jedoch, ein paar Stunden später wurde er zurückgerufen, eine sanfte Frauenstimme entschuldigte sich dafür, dass man ihm all diese Dinge erzählt hatte, natürlich sei nichts davon wahr. Ihr Bruder sei ein Mann mit Sinn für makabre Scherze. Aber, um seine Beunruhigung zu zerstreuen, sei Luis zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Er nahm an. Hätte er geahnt, dass es dabei um einen Kult für Selbstkannibalismus ging, hätte er...
Aber da begann der Einlass ins Kino und wir kamen danach nicht mehr ins Gespräch.
2. Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte...
DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN deutet es schon im Titel an, hier wird dem Kino von Luis Bunuel gehuldigt, vor allem der Erzählweise und dem Surrealismus von DER DISKRETE CHARME DER BOURGEOISIE und DAS GESPENST DER FREIHEIT. Zwei Filme, die ich zum ersten Mal auf Video sah, damals, als es noch Videotheken gab. Es gab auch eine Videothek, da gab es einen Besitzer, der hatte dort einen Papagei sitzen, der immer wenn jemand in den Laden kam anfing "LARS!!!" zu schreien. Später habe ich erfahren, dass dieser Papagei mal ein Mensch gewesen ist, der vom Besitzer entführt und mittels plastischer Chirurgie in diesen Vogel verwandelt worden war. Den Rest seines Körpers hatte der Kunde sogar mit Freuden selbst verspeist und war der Begründer eines Kultes geworden, dessen Rituale mir aber derzeit nicht bekannt sind.
3. Wie es war
Der Film ist exakt mein Ding gewesen. Wirr, gewalttätig, pervers, witzig, traurig, immer verrücktere Haken schlagend und am Ende hat man eigentlich keine Ahnung, was das jetzt alles sollte. Das pralle Leben halt.
Jetzt ist aber auch gut mit dem Text. Im Buch, dass ich bei Medimops kaufte, war ein Zettel mit einem Namen und einer Telefonnummer.
Und ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch.
**DER PAPAGEI IM ZEICHEN DES MANNES
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Es ist dieser Tage ja relativ selten geworden in ein Kino zu gehen. Corona hat aus dem Seh(n)suchtsort einen Gefahrenort werden lassen, und auch wenn mein Kino da recht gute Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hat, ich bin da doch etwas zu sehr Schisser.
Aber irgendwann muss man sich halt mal wieder trauen, seit fast nem halben Jahr 90% in der Butze hocken ist nicht gut für das Gemüt. Daher etwas kleines gucken, wie zum Beispiel diesen Film hier. Selbst unter normalen Bedingungen würde der nun nicht eben die Massen reinströmen lassen. Daher, ab ins Kino und wie gedacht, davor eine kleine Traube von Menschen, aber nicht eben viele. Mit einem kam ich dann aber ins Gespräch. Sein Name ist Luis und ich konnte sehen, dass er eine Beinprothese trug und an der linken Hand zwei Finger fehlten.
1. Interessante Menschen
Er erzählte mir, er habe vor kurzem eine merkwürdige Begebenheit erfahren. Er kauft sich immer gebrauchte Bücher in einem nahe gelegenen Antiquariat, zuletzt eine Ausgabe von Italo Cavinos Meisterwerk der verschlungenen Erzählstränge "Wenn ein Reisender in einer Winternacht". Als er das Buch daheim aufschlug, da segelte ihm ein Lesezeichen entgegen, dass die Vorbesitzerin anscheinend darin vergessen hatte. Es war ein kleiner Notizzettel, auf dem stand der Name "Nina" und eine Telefonnummer. "Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch", sagte mir Luis, das sei auch der Grund gewesen, warum er die Nummer mal angerufen habe. Am anderen Ende der Leitung meldete sich nun allerdings ein Mann namens Lars, dessen Stimme sichtlich stockte, als der Name besagter Dame erwähnt wurde, bevor er in ein hemmungsloses Schluchzen ausbrach. Er erzählte Luis am Telefon dann auch, was ihn so aus der Fassung brachte...
Lars hatte immer eine kräftige wohlklingende Stimme gehabt. Als seine Mutter noch am Leben gewesen war, eine Frau die den Künsten zugetan gewesen ist, hatte diese ihn daher auch in einen Kinder- und später Jugendchor singen lassen. Lars hatte dies immer gemocht, wenngleich ihm nie entging, dass sein männlich konservativen Werten anhängender Vater dies zwar tolerierte doch eigentlich missbilligte. Sein Vater verbitterte nach dem Tode seiner Frau zusehends und sein Konservativismus wandelte sich in pures Nazitum. Mit solcherlei Gedankengängen war es ihm unmöglich zu ertragen, dass sein Sohn sich in solch "Schwuchtelhobbies" vergnügte wie einem Chor. Da er aber auch die einnehmende Qualität von Lars Stimme nicht leugnen konnte, verfrachtete er ihn bei seinen neuen Freunden vom Radio Nationale Heimatfront, wo Lars nun die Meldungen der Jugendorganisation vorlas, was ihm relativ gleichgültig war. Trauer und Resignation hatten ihm nun schon in jungen Jahren einen Hauch Verbitterung verliehen. Bis er Nina kennenlernte, die in einem Kino arbeitete.
Nina war dort im Archiv als Aushilfe tätig und stramme Nazifrau. Gleichzeitig war sie aber so voller Lebensfreude und -energie, dass sie dort eigentlich von allen gemocht wurde. Außer von Lars, der verliebte sich sofort in sie. Und diese Liebe wurde erwidert. Bald schon waren Nummern (und Körpersäfte) ausgetauscht worden. Und da die Liebe nun einmal die stärkste Kraft ist (und Lars ideologisch gleichgültig), war es ihm auch egal, als ihm Nina offenbarte, sie sei eigentlich Anarchistin und Nazis ihr zuwider. Sie hatte ein ausgeprägtes Schauspieltalent, sich bei Radio Nationale Heimatfront eingeschlichen und kleine, sehr unterschwellige Veränderungen an den Einträgen im Archiv vorgenommen, die im Unterbewusstsein der Zuhörer exakt das Gegenteil der propagandistischen Wirkung erzeugten die ihnen eigentlich zugedacht war.
Lars empfand dies überaus aufregend, seine Stimme wurde nun noch intensiver in der Betonung, wenn er von Nina verbesserte Fakten vorlas. Beiden war bewusst, eine Enttarnung ihrer gemeinsamen Tätigkeiten würde sehr unangenehme Folgen für beide nach sich ziehen, was aber letztlich den Rausch intensivierte und das Liebesspiel zwischen beiden nicht eben unwesentlich leidenschaftlicher machte. Bis Nina verschwand. Sie verschwand drei Monate, niemand hatte etwas von ihr gehört. Lars musste feststellen, dass die Behörden die Vermisstenmeldung zwar aufnahmen, aber jede Nachfrage nach Fortschritten letztlich abwimmelten. Die Radiostation hatte er recht schnell als unverdächtig ausgemacht. So sehr ihre politische Gesinnung verachtenswert sein mochte, die Bestürzung über Ninas Verschwinden und der Hass ggü. den untätigen Behörden wirkte authentisch. Lars druckte in der gemeinsamen Wohnung grad wieder Vermisstenzettel als das Telefon klingelte. Nina war dran. Ihre Stimme wirkte schwer, als sei sie schläfrig und geistig nicht ganz da. Dennoch erzählte sie ihm, bevor der Anruf jäh durch einen zornigen unverständlichen Schrei unterbrochen wurde, etwas ungeheuerliches, was mit ihrer Arbeit im Kino und dem Popcornlieferanten zu tun hatte, der ihr mal ein Geheimnis anvertraute...
Der Popcornlieferant, ein Mann mit dem zwielichtigem Charme eines Mannes, der bereits alles gesehen hat, der aber davon wenig beeindruckt gewesen ist, war erst vor kurzem in den inneren Zirkel des Popcorn-Kults aufgenommen worden. Er hatte sich dort hochgearbeitet und hatte das Geheimnis, das höchste Geheimnis des Kultes bei seiner Einbutterung erfahren: "Wissen Sie, das Popcorn, das Sie ausliefern, das sind eigentlich Kinderzähne. Mit einem einem ausgefuchsten technisch-chemischen Verfahren können aus einem Makrometer Kinderzahn tausende Säcke 'Popcornmais' hergestellt werden. Und falls sie sich fragen, woher die Biolimo kommt, die in den Kinos verkauft wird, wir entsaugen den Kindern jede Flüssigkeit, in jede Limo kommt ein Makrotropfen davon, das gibt diesen leicht aber nie völlig künstlichen Geschmack und er macht süchtig. Die Kinder überleben übrigens, wir sind keine Unmenschen. Sie werden in mexikanische Dörfer verfrachtet. Haben sie sich immer gefragt, woher kommen kleine zahnlose alte Kleinwüchsige? Das sind Kinder, deren Zähne zu Popcorn gemacht wurden und die komplett ausgesaugt wurden. Und wenn einer von denen sagt, was ihnen widerfahren ist, wer glaubt alten Männern die vor sich hinbrabbeln?"
Der Popcornlieferant, man sah es ihm an wenn er seine Lieferungen durchführte, hatte damit die eine Sache gehört, die ihn beeindruckte. Seine Seele war gepeinigt und bevor er verschwand hatte er Nina von dieser Ungeheuerlichkeit erzählt.
An dieser Stelle allerdings, so erzählte Luis, war das Gespräch unterbrochen worden. Jedoch, ein paar Stunden später wurde er zurückgerufen, eine sanfte Frauenstimme entschuldigte sich dafür, dass man ihm all diese Dinge erzählt hatte, natürlich sei nichts davon wahr. Ihr Bruder sei ein Mann mit Sinn für makabre Scherze. Aber, um seine Beunruhigung zu zerstreuen, sei Luis zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Er nahm an. Hätte er geahnt, dass es dabei um einen Kult für Selbstkannibalismus ging, hätte er...
Aber da begann der Einlass ins Kino und wir kamen danach nicht mehr ins Gespräch.
2. Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte...
DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN deutet es schon im Titel an, hier wird dem Kino von Luis Bunuel gehuldigt, vor allem der Erzählweise und dem Surrealismus von DER DISKRETE CHARME DER BOURGEOISIE und DAS GESPENST DER FREIHEIT. Zwei Filme, die ich zum ersten Mal auf Video sah, damals, als es noch Videotheken gab. Es gab auch eine Videothek, da gab es einen Besitzer, der hatte dort einen Papagei sitzen, der immer wenn jemand in den Laden kam anfing "LARS!!!" zu schreien. Später habe ich erfahren, dass dieser Papagei mal ein Mensch gewesen ist, der vom Besitzer entführt und mittels plastischer Chirurgie in diesen Vogel verwandelt worden war. Den Rest seines Körpers hatte der Kunde sogar mit Freuden selbst verspeist und war der Begründer eines Kultes geworden, dessen Rituale mir aber derzeit nicht bekannt sind.
3. Wie es war
Der Film ist exakt mein Ding gewesen. Wirr, gewalttätig, pervers, witzig, traurig, immer verrücktere Haken schlagend und am Ende hat man eigentlich keine Ahnung, was das jetzt alles sollte. Das pralle Leben halt.
Jetzt ist aber auch gut mit dem Text. Im Buch, dass ich bei Medimops kaufte, war ein Zettel mit einem Namen und einer Telefonnummer.
Und ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch.