
Linie 1
1988·Comedy·1h 39m
7.1
★



Film version of the musical by the same name: Sunnie, a girl from the province, comes to Berlin to meet rock star Johnnie who had given her his address after a concert. On the subway to Kreuzberg, Sunnie becomes acquainted with a couple of strange people, among them "asphalt cowboy" Bambi. Bambi tells Sunnie that Johnnie’s address in Kreuzberg does not exist. Together, Sunnie and Bambi try to find the rock star in bustling metropolitan Berlin.
Directed by Reinhard Hauff
berlin, germany
musical
train

IMDB
N/A
Cast

Inka Victoria Groetschel
Sunnie

Dieter Landuris
Bambi / Horst / Witwe Kriemhild / Tamile / Polizist

Ilona Schulz
Maria / Risi / Rocknudel

Rainer Strecker
Kleister

Petra Zieser
Lumpi / Bisi / Titti / Sie / Rocknudel

Claus-Peter Damitz
Witwe Lotti / Schwerhöriger / Dirigent / Bauarbeiter / Mafioso

Dietrich Lehmann
Mücke / Herrmann / Witwe Agathe / Kontrolleur / alter Mann / Bauarbiter / Mafioso

Eva Ebner
Graue Pantherin

Hansi Jochmann
Buletten-Trude / Arbeiterin

Hark Bohm
Er

Dieter Hildebrandt
Fahrgast

Bruno Ferrari
Blinder Sänger
Crew

Reinhard Hauff
Director

Reinhard Hauff
Writer
Popular Reviews
6 reviews
Gojira
6.0★ · 08/30/22

Im Rahmen einer derzeitigen Wiederaufführung (zum BluRay-Start), zum ersten Mal auf einer großen Leinwand gesehen. Nach Jahren der Nichtsichtung.
Und da ich in diesen Jahren viiiiele andere Dinge sah, kann ich LINIE 1 vielleicht nun filmisch besser bewerten. Und da isser okay. Aber man merkt dem Film halt an, dass er für die kleine Bühne im Grips-Theater gedacht ist, weil als Film bekommt man halt nur eine Nummernrevue mit schrägen Typen und schmissigen Songs geboten. Grad letztere sind zwar zuweilen echt gut, aber wirken halt nicht wie zu irgendeiner Handlung beitragend. Wenn Landuris z.B. also "Isn't he sweet" trällert ist das hübsch, aber bremst eigentlich nur die Handlung aus, die eh nicht auf einem Spannungsbogen oder ahnlichem hinausläuft. Einige Songs ("Marias Lied" z.B.) verlieren im filmischen Kontext sogar erschreckend an Wirkung, da viel zu lang und komisch gefilmt. Auch Hanslungsstränge werden gern angerissen und versanden im Nichts.
Klingt wie ein Totalausfall. Aber, zumindest als jemand, der in West-Berlin noch seine Kindheit verbrachte, kann ich viel entdecken. Und seien es nur die damals omnipräsenten Plakate der Berliner Bühnen oder eine Plastiktüte vom Condi. Und, nur weil die Songs in nem Film etwas deplatziert wirken, werden sie ja per se nicht schlecht. Die Schauspieler erledigen ihr spielfreudiges Übriges und ich kann somit sagen, das Wiedersehen mit LINIE 1 war schon ganz schön.
Und da ich in diesen Jahren viiiiele andere Dinge sah, kann ich LINIE 1 vielleicht nun filmisch besser bewerten. Und da isser okay. Aber man merkt dem Film halt an, dass er für die kleine Bühne im Grips-Theater gedacht ist, weil als Film bekommt man halt nur eine Nummernrevue mit schrägen Typen und schmissigen Songs geboten. Grad letztere sind zwar zuweilen echt gut, aber wirken halt nicht wie zu irgendeiner Handlung beitragend. Wenn Landuris z.B. also "Isn't he sweet" trällert ist das hübsch, aber bremst eigentlich nur die Handlung aus, die eh nicht auf einem Spannungsbogen oder ahnlichem hinausläuft. Einige Songs ("Marias Lied" z.B.) verlieren im filmischen Kontext sogar erschreckend an Wirkung, da viel zu lang und komisch gefilmt. Auch Hanslungsstränge werden gern angerissen und versanden im Nichts.
Klingt wie ein Totalausfall. Aber, zumindest als jemand, der in West-Berlin noch seine Kindheit verbrachte, kann ich viel entdecken. Und seien es nur die damals omnipräsenten Plakate der Berliner Bühnen oder eine Plastiktüte vom Condi. Und, nur weil die Songs in nem Film etwas deplatziert wirken, werden sie ja per se nicht schlecht. Die Schauspieler erledigen ihr spielfreudiges Übriges und ich kann somit sagen, das Wiedersehen mit LINIE 1 war schon ganz schön.
Im Rahmen einer derzeitigen Wiederaufführung (zum BluRay-Start), zum ersten Mal auf einer großen Leinwand gesehen. Nach Jahren der Nichtsichtung.
Und da ich in diesen Jahren viiiiele andere Dinge sah, kann ich LINIE 1 vielleicht nun filmisch besser bewerten. Und da isser okay. Aber man merkt dem Film halt an, dass er für die kleine Bühne im Grips-Theater gedacht ist, weil als Film bekommt man halt nur eine Nummernrevue mit schrägen Typen und schmissigen Songs geboten. Grad letztere sind zwar zuweilen echt gut, aber wirken halt nicht wie zu irgendeiner Handlung beitragend. Wenn Landuris z.B. also "Isn't he sweet" trällert ist das hübsch, aber bremst eigentlich nur die Handlung aus, die eh nicht auf einem Spannungsbogen oder ahnlichem hinausläuft. Einige Songs ("Marias Lied" z.B.) verlieren im filmischen Kontext sogar erschreckend an Wirkung, da viel zu lang und komisch gefilmt. Auch Hanslungsstränge werden gern angerissen und versanden im Nichts.
Klingt wie ein Totalausfall. Aber, zumindest als jemand, der in West-Berlin noch seine Kindheit verbrachte, kann ich viel entdecken. Und seien es nur die damals omnipräsenten Plakate der Berliner Bühnen oder eine Plastiktüte vom Condi. Und, nur weil die Songs in nem Film etwas deplatziert wirken, werden sie ja per se nicht schlecht. Die Schauspieler erledigen ihr spielfreudiges Übriges und ich kann somit sagen, das Wiedersehen mit LINIE 1 war schon ganz schön.
Und da ich in diesen Jahren viiiiele andere Dinge sah, kann ich LINIE 1 vielleicht nun filmisch besser bewerten. Und da isser okay. Aber man merkt dem Film halt an, dass er für die kleine Bühne im Grips-Theater gedacht ist, weil als Film bekommt man halt nur eine Nummernrevue mit schrägen Typen und schmissigen Songs geboten. Grad letztere sind zwar zuweilen echt gut, aber wirken halt nicht wie zu irgendeiner Handlung beitragend. Wenn Landuris z.B. also "Isn't he sweet" trällert ist das hübsch, aber bremst eigentlich nur die Handlung aus, die eh nicht auf einem Spannungsbogen oder ahnlichem hinausläuft. Einige Songs ("Marias Lied" z.B.) verlieren im filmischen Kontext sogar erschreckend an Wirkung, da viel zu lang und komisch gefilmt. Auch Hanslungsstränge werden gern angerissen und versanden im Nichts.
Klingt wie ein Totalausfall. Aber, zumindest als jemand, der in West-Berlin noch seine Kindheit verbrachte, kann ich viel entdecken. Und seien es nur die damals omnipräsenten Plakate der Berliner Bühnen oder eine Plastiktüte vom Condi. Und, nur weil die Songs in nem Film etwas deplatziert wirken, werden sie ja per se nicht schlecht. Die Schauspieler erledigen ihr spielfreudiges Übriges und ich kann somit sagen, das Wiedersehen mit LINIE 1 war schon ganz schön.
Julian Hellwig
8.0★ · 01/19/26

Jacky
7.0★ · 05/14/25

Dean Martini
8.0★ · 04/23/25

Louisiana
6.0★ · 01/07/25
