Nightlife ist eine weitere unlustige Romcom aus Deutschland, die versucht, offen und tolerant zu sein, dabei aber einige Nebencharaktere so stark überzeichnet, dass es fast abwertend wirkt. Die meisten Witze verfehlen ihr Ziel, und die Dialoge klingen oft, als wären sie von 50-Jährigen geschrieben, die versuchen, junge Leute nachzuahmen, dabei aber kläglich scheitern. Bei Palina Rojinski als Sunny wird deutlich, dass sie keine geübte Schauspielerin ist. Ihre Besetzung scheint mehr aus Marketinggründen erfolgt zu sein, da sie schauspielerisch nicht überzeugt.
Trotzdem hat Nightlife einige positive Aspekte. Vor allem der Spannungsaufbau mit den zwei Banden, die auf der Jagd nach den Protagonisten Milo [Elyas M’Barek] und Renzo [Frederick Lau] sind, tut dem Film gut. Dieser Handlungsstrang erinnert an eine leichtere und heitere Version von John Wick, in der plötzlich ganz Berlin hinter den beiden her ist.
Leider gerät die Liebesgeschichte dabei etwas in den Hintergrund und wirkt nicht besonders intelligent geschrieben. Die Beziehung zwischen Milo und Sunny dreht sich immer wieder um die gleichen beiden Argumente: Milo will ein Leben mit Sunny aufbauen und seine eigene Bar mit ihrer Hilfe eröffnen, während Sunny ständig darauf hinweist, dass sie bald nach Atlanta zieht und deshalb kein Interesse an einer neuen Beziehung hat. Diese Punkte werden immer wieder neu aufgegriffen, ohne jedoch tiefer behandelt zu werden, was sehr schade ist.
Die Art und Weise, wie der Film am Ende alle Probleme und Konflikte auflöst, ist unglaublich unbefriedigend. Es scheint fast, als hätten die Autoren kurz vor der Abgabe bemerkt, dass sie noch kein Ende geschrieben haben, und dann die erstbeste Lösung genommen. Forderungen werden einfach auf das Monatsende verschoben, weil die Bandenbosse unsere Protagonisten plötzlich mögen, und der vermeintliche Diebstahl der Ware ist in Wahrheit gar keiner.
Nightlife ist eine weitere unlustige Romcom aus Deutschland, die versucht, offen und tolerant zu sein, dabei aber einige Nebencharaktere so stark überzeichnet, dass es fast abwertend wirkt. Die meisten Witze verfehlen ihr Ziel, und die Dialoge klingen oft, als wären sie von 50-Jährigen geschrieben, die versuchen, junge Leute nachzuahmen, dabei aber kläglich scheitern. Bei Palina Rojinski als Sunny wird deutlich, dass sie keine geübte Schauspielerin ist. Ihre Besetzung scheint mehr aus Marketinggründen erfolgt zu sein, da sie schauspielerisch nicht überzeugt.
Trotzdem hat Nightlife einige positive Aspekte. Vor allem der Spannungsaufbau mit den zwei Banden, die auf der Jagd nach den Protagonisten Milo [Elyas M’Barek] und Renzo [Frederick Lau] sind, tut dem Film gut. Dieser Handlungsstrang erinnert an eine leichtere und heitere Version von John Wick, in der plötzlich ganz Berlin hinter den beiden her ist.
Leider gerät die Liebesgeschichte dabei etwas in den Hintergrund und wirkt nicht besonders intelligent geschrieben. Die Beziehung zwischen Milo und Sunny dreht sich immer wieder um die gleichen beiden Argumente: Milo will ein Leben mit Sunny aufbauen und seine eigene Bar mit ihrer Hilfe eröffnen, während Sunny ständig darauf hinweist, dass sie bald nach Atlanta zieht und deshalb kein Interesse an einer neuen Beziehung hat. Diese Punkte werden immer wieder neu aufgegriffen, ohne jedoch tiefer behandelt zu werden, was sehr schade ist.
Die Art und Weise, wie der Film am Ende alle Probleme und Konflikte auflöst, ist unglaublich unbefriedigend. Es scheint fast, als hätten die Autoren kurz vor der Abgabe bemerkt, dass sie noch kein Ende geschrieben haben, und dann die erstbeste Lösung genommen. Forderungen werden einfach auf das Monatsende verschoben, weil die Bandenbosse unsere Protagonisten plötzlich mögen, und der vermeintliche Diebstahl der Ware ist in Wahrheit gar keiner.