Das dieser Film existiert, ist nicht selbstverständlich. Produktionsfirma Daei war zum Zeitpunkt des Drehs de facto finanziell am Ende. Was dann dazu führte, dass die Leute hinter den Kulissen am Morgen nicht wussten, ob sie am Abend noch Arbeit haben. Als wenn das für die Arbeitsatmosphäre nicht schon abtörnend genug wäre, wurde quasi täglich gefordert, den Film billiger zu machen und Szenen rauszuwerfen. Konnte unter diesen schwierigen Umständen eigentlich ein guter Film entstehen?
Die Antwort lautet nein. Also wirklich "gut" waren die Filme um Gamera imho leider nie so wirklich, die irgendwann komplett auf Kinder ausgerichtete Rangehensweise war zuweilen hartes Brot. Aber, in den Vorgängern GAMERA VS. VIRAS/GUIRON/JIGER gelang es unglaublicherweise dann doch, mit einer Prise Trivialirrsinn, goutierbare Werke zu schaffen. Das ist hier leider nicht mehr gelungen. Der Sparzwang führt z.B. dazu, dass in Sachen Monsteraction nur sehr wenig geboten wird, und wir stattdessen ellenlange Verfolgungsjagden der beiden Hauptkinder (btw absolut unerträgliche Gören) und der bösen Außerirdischen durch Seaworld ertragen müssen. Da wir eh grad in Seaworld sind, eignen sich auch ein paar Kunsstücke mit Robben und Orcas dafür, Zeit zu schinden. Mit 88 Minuten ist der Film deutlich zu lang für seine grenzdumme zerfahrene Handlung, die selbst für die erzählerisch eh keine Bäume ausreißende Reihe eine Frechheit ist.
Es gibt so viel, an so vielen Stellen zu beklagende Schwachpunkte. Selbst der durch einen Filter erreichte, ganz hübsche Effekt, der Unterwasserkämpfe zeigt, kaschiert letztlich nur, dass das Budget grad mal für Felsatrappen gereicht hat.
Für Gamera war es das vorläufige Ende. Für die Daei das so ziemlich endgültige. Aufgebrachte Angestellte zerstörten dann vor Wut Teile des Studios. Dabei wurde wohl auch alles zerstört, was von der Reihe existierte. Irgendwie passt das, zu diesem auch filmisch trostlosen Abschied.
Das dieser Film existiert, ist nicht selbstverständlich. Produktionsfirma Daei war zum Zeitpunkt des Drehs de facto finanziell am Ende. Was dann dazu führte, dass die Leute hinter den Kulissen am Morgen nicht wussten, ob sie am Abend noch Arbeit haben. Als wenn das für die Arbeitsatmosphäre nicht schon abtörnend genug wäre, wurde quasi täglich gefordert, den Film billiger zu machen und Szenen rauszuwerfen. Konnte unter diesen schwierigen Umständen eigentlich ein guter Film entstehen?
Die Antwort lautet nein. Also wirklich "gut" waren die Filme um Gamera imho leider nie so wirklich, die irgendwann komplett auf Kinder ausgerichtete Rangehensweise war zuweilen hartes Brot. Aber, in den Vorgängern GAMERA VS. VIRAS/GUIRON/JIGER gelang es unglaublicherweise dann doch, mit einer Prise Trivialirrsinn, goutierbare Werke zu schaffen. Das ist hier leider nicht mehr gelungen. Der Sparzwang führt z.B. dazu, dass in Sachen Monsteraction nur sehr wenig geboten wird, und wir stattdessen ellenlange Verfolgungsjagden der beiden Hauptkinder (btw absolut unerträgliche Gören) und der bösen Außerirdischen durch Seaworld ertragen müssen. Da wir eh grad in Seaworld sind, eignen sich auch ein paar Kunsstücke mit Robben und Orcas dafür, Zeit zu schinden. Mit 88 Minuten ist der Film deutlich zu lang für seine grenzdumme zerfahrene Handlung, die selbst für die erzählerisch eh keine Bäume ausreißende Reihe eine Frechheit ist.
Es gibt so viel, an so vielen Stellen zu beklagende Schwachpunkte. Selbst der durch einen Filter erreichte, ganz hübsche Effekt, der Unterwasserkämpfe zeigt, kaschiert letztlich nur, dass das Budget grad mal für Felsatrappen gereicht hat.
Für Gamera war es das vorläufige Ende. Für die Daei das so ziemlich endgültige. Aufgebrachte Angestellte zerstörten dann vor Wut Teile des Studios. Dabei wurde wohl auch alles zerstört, was von der Reihe existierte. Irgendwie passt das, zu diesem auch filmisch trostlosen Abschied.