Massacre Mafia Style backdrop

Massacre Mafia Style

1974·Action·1h 22m
7.1
Terror reigns when Mimi, the son of a deported Don, along with his associate Jolly Rizzo wage a bloody war for control of the West Coast underworld, battling hordes of hard-boiled mobsters and deadly black pimps on their rise to the top!
Directed by Duke Mitchell

Cast

Duke Mitchell
Duke Mitchell
Mimi Miceli
Cara Peters
Cara Peters
Liz (as Cara Salerno)
George Buck Flower
George Buck Flower
Vicenzo Vicari

Crew

Duke Mitchell
Duke Mitchell
Director
Duke Mitchell
Duke Mitchell
Writer
Duke Mitchell
Duke Mitchell
Original Music Composer
Duke Mitchell
Duke Mitchell
Producer

Popular Reviews

6 reviews
angelo
angelo
Massacre Mafia Style
A failed character study. With an uninteresting character written to be a man that’s trying to find his new and profound place in a world that he’s lived in but since lost in touch with (the world being the U.S.). Overall, it just comes down to poor writing. It’s like he’s trying to write a script that garners the same empathy effect that the Godfather films execute.

It’s like the director is so obsessed with him being the star that he forgets to write anything remotely interesting about everyone else. Plain wannabe Shakespearean mob monologues try to act as if it’s an intellectual look on how this type of society is a way of survival so it’s inevitable to be apart of to live. Weak excuses for empathic moves on the viewers as it gives us no time to care or give a shit about whatever is happening. 

I think this could’ve done way better as an extreme and nonsensical bloodbath of guns and bullets horror galore. It’d definitely live up to the title as well as give the visuals more of a punch.
A failed character study. With an uninteresting character written to be a man that’s trying to find his new and profound place in a world that he’s lived in but since lost in touch with (the world being the U.S.). Overall, it just comes down to poor writing. It’s like he’s trying to write a script that garners the same empathy effect that the Godfather films execute.

It’s like the director is so obsessed with him being the star that he forgets to write anything remotely interesting about everyone else. Plain wannabe Shakespearean mob monologues try to act as if it’s an intellectual look on how this type of society is a way of survival so it’s inevitable to be apart of to live. Weak excuses for empathic moves on the viewers as it gives us no time to care or give a shit about whatever is happening. 

I think this could’ve done way better as an extreme and nonsensical bloodbath of guns and bullets horror galore. It’d definitely live up to the title as well as give the visuals more of a punch.
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Gojira
Gojira
Massacre Mafia Style
Bereits was zu geschrieben: KLICK
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The
The
Massacre Mafia Style
“Good bad” with the requisite stilted, ridiculous line readings and technical/budgetary shortcomings that are pretty funny. It’s also got a point to make and, like the best exploitation flicks, has a weird authenticity bordering on verite. Makes you want to eat and drink wine. The racial dynamics are... uh, yeah it’s complicated and there’s ambivalence/contradictions that have to be intentional but it’s still not great. Exploitation of a certain era, so go in knowing that.
“Good bad” with the requisite stilted, ridiculous line readings and technical/budgetary shortcomings that are pretty funny. It’s also got a point to make and, like the best exploitation flicks, has a weird authenticity bordering on verite. Makes you want to eat and drink wine. The racial dynamics are... uh, yeah it’s complicated and there’s ambivalence/contradictions that have to be intentional but it’s still not great. Exploitation of a certain era, so go in knowing that.
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Gojira
Gojira
Massacre Mafia Style
You're in. Or...you're in the way!!! (Mimis Wahlspruch)

Dieser Text muss mit einem Geständnis beginnen, der dem wahren cinephilen Leser vor Zorn seinen Filmkanon gegen die Wand werfen lassen wird.

Eigentlich hätte das hier ein Text zu Tarkowskis IWANS KINDHEIT sein können. Zur Hälfte hatte ich ihn sogar schon geschaut, als mir aufging, ich langweile mich grad tödlich. Guter Rat war teuer, der Abend fortgeschritten, und mir jetzt Fellinis LA DOLCE VITA zu Gemüte zu führen unrealistisch, da mit fast drei Stunden Laufzeit zu lang. Zum Glück habe ich die "Grindhouse Collection Vol.2 " von Subkultur im Regal, zu dieser gehört DER MAFIA-KILLER (dt. Titel), und mit knapp 80 Minuten...ideal! Raus mit russischem Filmkanongeschwurbel, rein mit den Spaghetti mit Fleischbällchen. Wer mich nun verurteilt: Jünger werde ich nun nicht mehr und Zeit ist ein kostbares Gut.

Apropos "Zeit" über die wird gleich zu reden sein, aber zuerst kurz zum Produzenten, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller Duke Mitchell. Der war ein Sänger, Haudrauf (letzteres soll er öfter unter Beweis gestellt haben), Kumpel von Sinatra (dem er ernsthaft die Hauptrolle anbot, die dieser dankend ablehnte) und Teufelskerl, dem eigentlich ein biographischer Film von Scorsese gebühren würde, aber der musste ja GOOD FELLAS drehen. Naja. Mitchell jedenfalls habe ich ja schon im BELA LUGOSI MEETS A BROOKLYN GORILLA gewürdigt. Aber da wir grad von Scorsese sprechen.

DER MAFIA KILLER wirkt insgesamt so, als hätte dieser in den 70ern nicht noch irgendwie die Kurve gekriegt, sich mit Koks komplett das Hirn zerschossen und dann ging ihm in seiner versifften Wohnung auf, er hat die Idee für ein Mafia-Epos im Stil DER PATE. Aber größer, gewaltiger, blutiger, sexueller und einfach realistischer als die Coppola-Oper. Aber, das alles mit nur 27.000 $.

Man merkt THE EXECUTIONER (Alternativtitel) an ALLEN Enden an, dass kein Geld vorhanden war und immer dann gedreht wurde, wenn es grad irgendwie passte. Was auf Kosten der Kohärenz geht. Die gibt es nicht. Dahingend ist LIKE FATHER, LIKE SON (Originaltitel) quasi der ANDALUSISCHE HUND des Mafia-Films. Ein Beispiel: Als Mimi (so Mitchells Name im Film) aus Italien verschwindet, um in L.A. das ehemalige Imperium seines Vaters, dem ehemaligen Paten (oder vielleicht ist er das doch noch? So genau nimmt das hier keiner.) zurück zu erobern, ist sein Sohn drei Jahre alt. Irgendwann im Film, die Inszenierung legt nahe, es wären ein paar Wochen ins Land gezogen, sagt er, sein Sohn sei 17 Jahre alt. Und tatsächlich, er ist es mittlerweile. Die Handlung spielt über Jahrzehnte! Nur, man merkt es nicht. Ganze Handlungstränge, die diesen Zeitraum umfassen würden, werden einfach in einem Satz zusammengefasst. Der muss auch reichen, denn ansonsten hätte Mimi keine Zeit für seine zahlreichen Monologe, die sich meist über den Verfall der alten Werte drehen. Allerdings drehen sie sich zuweilen so schnell, dass ihnen im Schwindel die Würde abhanden kommt. Seinen Text über die Mütter Italiens muss man hören, GOLD!!!

Goldstandard ist natürlich auch die Handlung. Sie ergibt an keiner Stelle Sinn. Eben noch schneidet er einem Typen den Finger ab, dann sind die aber doch Kumpels, eine Viertelstunde später aber erbitterte Feinde, weil...nur so lassen sich beeindruckende Gewaltszenen rechtfertigen. Und derer sind hier zahlreich. Allein die Eröffnungsszene, in welcher Mimi und sein Kumpel (zu einem stimmigen Schubidu-Song auf der Tonspur) eine ganze Büroetage niedermähen, lässt einem die Kinnlade runterklapen. Und spätestens qwenn ein Rivale an einem Fleischerhaken durchs Auge (Mitchell weiss, das hier ist ist sein Money-Shot und lässt das Bild für ca. 10 Sekunden einfrieren) endet, kommt einem der Gedanke, mit diesen Szenen wäre aus DER PATE noch ein viel besserer Film geworden.

Bessere Filme...gutes Stichwort. Vielleicht gebe ich MASSACRE MAFIA STYLE zu viel Ehre, aber spätere Werke haben sich bestimmt inspirieren lassen:

Mimi und sein Kumpel in schwarzen Anzügen? Jules und Vincent in PULP FICTION.

Eine Mafiabeerdigung, mit Bombe? Ganz klar, Arnis LAST ACTION HERO.

Erwähnte Eröffnungssequenz? Allen Clarkes ELEPHANT.

Als Fazit, man merkt MASSACRE MAFIA STYLE an jeder Ecke an, es fehlte an Budget, gutem Drehbuch, Talent(?) und eigentlich fast allem. Der Film hat keine Chance, und er nutzt sie. Ehrlich, eigentlich sollte das eine Katastrophe sein, ist es nicht. Sehr unterhaltsam, in seiner versuchten Epik tappsig rührend, schiesst sich dieses Mini Epos in das Herz seines Zuschauers.
You're in. Or...you're in the way!!! (Mimis Wahlspruch)

Dieser Text muss mit einem Geständnis beginnen, der dem wahren cinephilen Leser vor Zorn seinen Filmkanon gegen die Wand werfen lassen wird.

Eigentlich hätte das hier ein Text zu Tarkowskis IWANS KINDHEIT sein können. Zur Hälfte hatte ich ihn sogar schon geschaut, als mir aufging, ich langweile mich grad tödlich. Guter Rat war teuer, der Abend fortgeschritten, und mir jetzt Fellinis LA DOLCE VITA zu Gemüte zu führen unrealistisch, da mit fast drei Stunden Laufzeit zu lang. Zum Glück habe ich die "Grindhouse Collection Vol.2 " von Subkultur im Regal, zu dieser gehört DER MAFIA-KILLER (dt. Titel), und mit knapp 80 Minuten...ideal! Raus mit russischem Filmkanongeschwurbel, rein mit den Spaghetti mit Fleischbällchen. Wer mich nun verurteilt: Jünger werde ich nun nicht mehr und Zeit ist ein kostbares Gut.

Apropos "Zeit" über die wird gleich zu reden sein, aber zuerst kurz zum Produzenten, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller Duke Mitchell. Der war ein Sänger, Haudrauf (letzteres soll er öfter unter Beweis gestellt haben), Kumpel von Sinatra (dem er ernsthaft die Hauptrolle anbot, die dieser dankend ablehnte) und Teufelskerl, dem eigentlich ein biographischer Film von Scorsese gebühren würde, aber der musste ja GOOD FELLAS drehen. Naja. Mitchell jedenfalls habe ich ja schon im BELA LUGOSI MEETS A BROOKLYN GORILLA gewürdigt. Aber da wir grad von Scorsese sprechen.

DER MAFIA KILLER wirkt insgesamt so, als hätte dieser in den 70ern nicht noch irgendwie die Kurve gekriegt, sich mit Koks komplett das Hirn zerschossen und dann ging ihm in seiner versifften Wohnung auf, er hat die Idee für ein Mafia-Epos im Stil DER PATE. Aber größer, gewaltiger, blutiger, sexueller und einfach realistischer als die Coppola-Oper. Aber, das alles mit nur 27.000 $.

Man merkt THE EXECUTIONER (Alternativtitel) an ALLEN Enden an, dass kein Geld vorhanden war und immer dann gedreht wurde, wenn es grad irgendwie passte. Was auf Kosten der Kohärenz geht. Die gibt es nicht. Dahingend ist LIKE FATHER, LIKE SON (Originaltitel) quasi der ANDALUSISCHE HUND des Mafia-Films. Ein Beispiel: Als Mimi (so Mitchells Name im Film) aus Italien verschwindet, um in L.A. das ehemalige Imperium seines Vaters, dem ehemaligen Paten (oder vielleicht ist er das doch noch? So genau nimmt das hier keiner.) zurück zu erobern, ist sein Sohn drei Jahre alt. Irgendwann im Film, die Inszenierung legt nahe, es wären ein paar Wochen ins Land gezogen, sagt er, sein Sohn sei 17 Jahre alt. Und tatsächlich, er ist es mittlerweile. Die Handlung spielt über Jahrzehnte! Nur, man merkt es nicht. Ganze Handlungstränge, die diesen Zeitraum umfassen würden, werden einfach in einem Satz zusammengefasst. Der muss auch reichen, denn ansonsten hätte Mimi keine Zeit für seine zahlreichen Monologe, die sich meist über den Verfall der alten Werte drehen. Allerdings drehen sie sich zuweilen so schnell, dass ihnen im Schwindel die Würde abhanden kommt. Seinen Text über die Mütter Italiens muss man hören, GOLD!!!

Goldstandard ist natürlich auch die Handlung. Sie ergibt an keiner Stelle Sinn. Eben noch schneidet er einem Typen den Finger ab, dann sind die aber doch Kumpels, eine Viertelstunde später aber erbitterte Feinde, weil...nur so lassen sich beeindruckende Gewaltszenen rechtfertigen. Und derer sind hier zahlreich. Allein die Eröffnungsszene, in welcher Mimi und sein Kumpel (zu einem stimmigen Schubidu-Song auf der Tonspur) eine ganze Büroetage niedermähen, lässt einem die Kinnlade runterklapen. Und spätestens qwenn ein Rivale an einem Fleischerhaken durchs Auge (Mitchell weiss, das hier ist ist sein Money-Shot und lässt das Bild für ca. 10 Sekunden einfrieren) endet, kommt einem der Gedanke, mit diesen Szenen wäre aus DER PATE noch ein viel besserer Film geworden.

Bessere Filme...gutes Stichwort. Vielleicht gebe ich MASSACRE MAFIA STYLE zu viel Ehre, aber spätere Werke haben sich bestimmt inspirieren lassen:

Mimi und sein Kumpel in schwarzen Anzügen? Jules und Vincent in PULP FICTION.

Eine Mafiabeerdigung, mit Bombe? Ganz klar, Arnis LAST ACTION HERO.

Erwähnte Eröffnungssequenz? Allen Clarkes ELEPHANT.

Als Fazit, man merkt MASSACRE MAFIA STYLE an jeder Ecke an, es fehlte an Budget, gutem Drehbuch, Talent(?) und eigentlich fast allem. Der Film hat keine Chance, und er nutzt sie. Ehrlich, eigentlich sollte das eine Katastrophe sein, ist es nicht. Sehr unterhaltsam, in seiner versuchten Epik tappsig rührend, schiesst sich dieses Mini Epos in das Herz seines Zuschauers.
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Emma
EmmaPRO
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