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2010·Drama·1h 23m
7.1
"Gone With The Pope" was filmed entirely in 1976, but left unedited with large amounts of what was believed to be lost footage until 2010 due to Duke Mitchell's untimely death. Duke Mitchell stars as Paul, a gangster who's just been released from prison and is offered 100,000 dollars from the mafia to take out seven men. He reluctantly agrees, in order to give himself and his friends a better, clean life outside of prison, but he can't seem to leave his old ways behind, resulting in a plot to kidnap the Pope for a ransom of fifty cents from every Catholic in the world.
Directed by Duke Mitchell

Cast

Duke Mitchell
Duke Mitchell
Paul
Jeffrey Mitchell
Jeffrey Mitchell
Junkie

Crew

Duke Mitchell
Duke Mitchell
Director
Duke Mitchell
Duke Mitchell
Writer
Bob Murawski
Bob Murawski
Editor
Sage Stallone
Sage Stallone
Executive Producer

Popular Reviews

1 review
Gojira
Gojira
Gone with the Pope
Nach **MASSACRE MAFIA STYLE** (dieser Film scheint im gleichen Universum zu spielen uns stellt so etwas wie den Gegenentwurf zum dort herrschenden Zynismus dar) dacht ich damals, Duke Mitchell ist ambitioniert gewesen, aber ob mangelnder Kompetenz isses schon echt in Ordnung, dass er nichts weiter drehte.

Aber nach dem unvollendeten GONE WITH THE POPE (dessen Existenz nur der über Jahre andauernde Arbeit von Grindhouse Releasing zu verdanken ist), bedaure ich jetzt, dass er keine Karriere als Filmemachher hatte. Diese Entwicklung im exploitativen Trivialkino wäre gewiss aufregend gewesen.

GONE WITH THE POPE ist, das muss klar gesagt werden, kein kompetenter Film. Die Handlung ist nicht grad kohärent zu nennen, wechselt so halbstündig gefühlt in einen eigentlich anderen Film, eben noch Mafia-Thriller, dann hängen Leute fröhlich auf nem Boot (erinnert ganz entfernt tonal an SONATINE) ab um letztlich katholisches Erweckungsdrama zu werden. Wird einerseits an der Entstehungsgeschichte liegen, aber Mitchells Erstling betrachtend, der alleinige Grund wird sie nicht sein.

Ich bezeichne den Film mal als 'erzkatholischen Punk'. Durchtränkt von dieser religiösen Botschaft der christlichen Nächstenliebe haut der Film zwischendrin (vor allem in der Endsequenz) völlige Klopper raus, die beim Publikum auch recht gut ankamen und ist, wie angedeutet, inszenatorisch auf erfrischende Weise inkompetent all over the place. Die von Mitchell gewählte Gonzo-Attitüde, wenn ein Drehort was hergibt und grad unentgeltlich genutzt werden kann, wird die eingebaut, erhöht den Sympathiefaktor noch immens.

Und über all dem thront der katholische Humanist Duke Mitchell, der am Ende des Tages allen Menschen nur Gutes will. Auch wenn er ein übler Rassist ist und Leute über den Haufen knallt. Er glaubt daran, dass die menschliche Seele gerettet werden kann, im Kern Güte und Menschlichkeit unser Antrieb sind und wir am Ende errettet werden, durch Gott. Außer er vielleicht.

Hab ich btw erwähnt, dass GONE WITH THE POPE ein Weihnachtsfilm ist?

Wie gesagt, Mitchell hat sich für weitere Arbeiten empfohlen. Die nicht kamen, was ich jetzt ehrlich bedauernswert finde.
Nach **MASSACRE MAFIA STYLE** (dieser Film scheint im gleichen Universum zu spielen uns stellt so etwas wie den Gegenentwurf zum dort herrschenden Zynismus dar) dacht ich damals, Duke Mitchell ist ambitioniert gewesen, aber ob mangelnder Kompetenz isses schon echt in Ordnung, dass er nichts weiter drehte.

Aber nach dem unvollendeten GONE WITH THE POPE (dessen Existenz nur der über Jahre andauernde Arbeit von Grindhouse Releasing zu verdanken ist), bedaure ich jetzt, dass er keine Karriere als Filmemachher hatte. Diese Entwicklung im exploitativen Trivialkino wäre gewiss aufregend gewesen.

GONE WITH THE POPE ist, das muss klar gesagt werden, kein kompetenter Film. Die Handlung ist nicht grad kohärent zu nennen, wechselt so halbstündig gefühlt in einen eigentlich anderen Film, eben noch Mafia-Thriller, dann hängen Leute fröhlich auf nem Boot (erinnert ganz entfernt tonal an SONATINE) ab um letztlich katholisches Erweckungsdrama zu werden. Wird einerseits an der Entstehungsgeschichte liegen, aber Mitchells Erstling betrachtend, der alleinige Grund wird sie nicht sein.

Ich bezeichne den Film mal als 'erzkatholischen Punk'. Durchtränkt von dieser religiösen Botschaft der christlichen Nächstenliebe haut der Film zwischendrin (vor allem in der Endsequenz) völlige Klopper raus, die beim Publikum auch recht gut ankamen und ist, wie angedeutet, inszenatorisch auf erfrischende Weise inkompetent all over the place. Die von Mitchell gewählte Gonzo-Attitüde, wenn ein Drehort was hergibt und grad unentgeltlich genutzt werden kann, wird die eingebaut, erhöht den Sympathiefaktor noch immens.

Und über all dem thront der katholische Humanist Duke Mitchell, der am Ende des Tages allen Menschen nur Gutes will. Auch wenn er ein übler Rassist ist und Leute über den Haufen knallt. Er glaubt daran, dass die menschliche Seele gerettet werden kann, im Kern Güte und Menschlichkeit unser Antrieb sind und wir am Ende errettet werden, durch Gott. Außer er vielleicht.

Hab ich btw erwähnt, dass GONE WITH THE POPE ein Weihnachtsfilm ist?

Wie gesagt, Mitchell hat sich für weitere Arbeiten empfohlen. Die nicht kamen, was ich jetzt ehrlich bedauernswert finde.
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