Als Freund des Italowesterns sehe ich hier natürlich vor allem eine Variante auf "The Good, the bad and the ugly". Und ich bin mehr als nur angetan von dieser Variante. Bohm als "Kid" fand ich ein wenig blass, aber Adorf und Dawson feuern dafür schauspielerisch aus allen Rohren.
Schon alleine die Namen ihrer Figuren sind pures Gold. Adorf als Charles, dessen Name so vornehm klingt, der aber nur ein kleiner schmieriger Halunke ist, der mehr abgebissen hat als er kauen an. Man ist ständig schwankend zwischen Belustigung und Mitleid, wenn er als Diener zweier Herren versucht die beiden anderen Charaktere gegeneinander auszuspielen und/oder mit der Beute abzuhauen und dabei bis zur letzten Sekunde nicht einsieht, dass er hier nichts zu melden hat und nur der letzte Hanswurst ist.
Aber komplett weggehauen hat mich Dawson als Sunshine. Auch so ein Rollenname, der nicht ferner von dem sein kann, was er ist, das größte Schwein unter der sengenden Sonne in Deadlock. Eben noch jovialer väterlicher Kumpel mit süffisantem Lächeln, haut er Dir unvermittelt in die Fresse.
Der weitere Hauptdarsteller ist dann noch die Stadt selbst, Deadlock. Eine Geisterstadt wo nur noch drei Leute wohnen und ein fahrender Händler manchmal vorbeischaut. Das letzte Drecksloch in sengender Hitze in welchem nichts leben kann. Und trotzdem strahlt die Stadt eine herbe Schönheit und Würde aus.
Ich könnte jetzt natürlich noch weiter erzählen, wie toll die Kamera ist, die Musik plapper plapper plapper. Aber ich halte mich kurz, Deadlock ist großartig und in einer gerechten Welt wäre Klick danach ein Regiestar gewesen!
Als Freund des Italowesterns sehe ich hier natürlich vor allem eine Variante auf "The Good, the bad and the ugly". Und ich bin mehr als nur angetan von dieser Variante. Bohm als "Kid" fand ich ein wenig blass, aber Adorf und Dawson feuern dafür schauspielerisch aus allen Rohren.
Schon alleine die Namen ihrer Figuren sind pures Gold. Adorf als Charles, dessen Name so vornehm klingt, der aber nur ein kleiner schmieriger Halunke ist, der mehr abgebissen hat als er kauen an. Man ist ständig schwankend zwischen Belustigung und Mitleid, wenn er als Diener zweier Herren versucht die beiden anderen Charaktere gegeneinander auszuspielen und/oder mit der Beute abzuhauen und dabei bis zur letzten Sekunde nicht einsieht, dass er hier nichts zu melden hat und nur der letzte Hanswurst ist.
Aber komplett weggehauen hat mich Dawson als Sunshine. Auch so ein Rollenname, der nicht ferner von dem sein kann, was er ist, das größte Schwein unter der sengenden Sonne in Deadlock. Eben noch jovialer väterlicher Kumpel mit süffisantem Lächeln, haut er Dir unvermittelt in die Fresse.
Der weitere Hauptdarsteller ist dann noch die Stadt selbst, Deadlock. Eine Geisterstadt wo nur noch drei Leute wohnen und ein fahrender Händler manchmal vorbeischaut. Das letzte Drecksloch in sengender Hitze in welchem nichts leben kann. Und trotzdem strahlt die Stadt eine herbe Schönheit und Würde aus.
Ich könnte jetzt natürlich noch weiter erzählen, wie toll die Kamera ist, die Musik plapper plapper plapper. Aber ich halte mich kurz, Deadlock ist großartig und in einer gerechten Welt wäre Klick danach ein Regiestar gewesen!