This review may contain spoilers.
God forbid a women wanting a platonic marriage to another woman...
Hätte ja gerne ein Happy end im Wals bevorzugt, doch: menner grr
Die Vergewaltigung in Haft ist einfach tough, aber das scheint mir unglaublich Realitätsnah..
Mit der Erzählerstimme fühlt sich das ganz oft an wie eine Märchenerzählung und das ist ganz cozy und toll.
Die schönen Naturszenen mit gutem.sound Design helfen da sehr.
Generell ist die Geschichte Recht spannend.
Besonders die vielen Änderungen der sozialen Dynamiken.
Mit der Tötung des Bären sowie der Heirat gibt es ja zwei sehr klar definierten und benannten "Aufstiege" in den Rängen des Dorfes. Auch wenn dieses auf dem Gut gar nicht so präsent scheint, ist ja die Meinung des Dorfes immer unausgesprochen entscheidungsweisend.
Auch innerhalb der Ehe gibt es echt interessante Wechsel. Susannah, die zwar gut behandelt wird, aber trotzdem sehr unglücklich ist. Die erwartungshaltung des Empfängers ist stark internalisiert. Aus heutiger Sicht müsste sie sich sicherlich glücklich schätzen, generell bricht der Film sehr häufig mit den eigenen modernen Ansichten.
Die komplette Aushandlung zwischen Susannah und Rose nachdem das Geheimnis gelüftet war, fand ich mit am besten!
Die Realisierung von Susannah, dass sie in keiner zweiten Ehe jemals solche Freiheiten haben würde, ist sehr gut nachverfolgbar. Die Folge; Susannah führte sich zwischendurch als Herrin des Gutes auf, merkt aber dass diese gewonne macht durch Erfahrung des Geheimnisses nur Kurzlebig sein würde.
Rose und Susanna werden einem beide plötzlich sehr sympathisch in dieser Zweckgemeinschaft ohne Geheimnis. Umso schlimmer ist die rein verbale Mitteilung im Nebensatz, dass Susannah im See etränkt wurde.
Die Motive von Rose werden sehr klar und auch schön thematisiert.
Jedoch ist auch dieser Film (wie fast jeder andere deutsche Film) teils etwas träge. Langeweile kommt zwischendurch zwar auf, es hält sich aber in Grenzen.
Ich weiß nicht genau wie ich mir das vorstellen soll, dass nicht rein visuell schon vorher Rose als Frau erkannt wurde aber naja.
Die Schusswunde hingegen sowie auch die hängende Gesichtshälfte wurde unglaublich gut hinbekommen. Das Herumlutschen auf der Pistolenkugel hat auch etwas echt absurdes aber gepaart mit dem auditiven auch einfach faszinierend und szenenprägend.
Ich hätte mir gerne mehr als nur die eine Brandrede von Rose gewünscht. Gerne vor Gericht. Wehrhaftigkeit wäre schön gewesen, aber durchaus zwecklos in dem system
This review may contain spoilers.
God forbid a women wanting a platonic marriage to another woman...
Hätte ja gerne ein Happy end im Wals bevorzugt, doch: menner grr
Die Vergewaltigung in Haft ist einfach tough, aber das scheint mir unglaublich Realitätsnah..
Mit der Erzählerstimme fühlt sich das ganz oft an wie eine Märchenerzählung und das ist ganz cozy und toll.
Die schönen Naturszenen mit gutem.sound Design helfen da sehr.
Generell ist die Geschichte Recht spannend.
Besonders die vielen Änderungen der sozialen Dynamiken.
Mit der Tötung des Bären sowie der Heirat gibt es ja zwei sehr klar definierten und benannten "Aufstiege" in den Rängen des Dorfes. Auch wenn dieses auf dem Gut gar nicht so präsent scheint, ist ja die Meinung des Dorfes immer unausgesprochen entscheidungsweisend.
Auch innerhalb der Ehe gibt es echt interessante Wechsel. Susannah, die zwar gut behandelt wird, aber trotzdem sehr unglücklich ist. Die erwartungshaltung des Empfängers ist stark internalisiert. Aus heutiger Sicht müsste sie sich sicherlich glücklich schätzen, generell bricht der Film sehr häufig mit den eigenen modernen Ansichten.
Die komplette Aushandlung zwischen Susannah und Rose nachdem das Geheimnis gelüftet war, fand ich mit am besten!
Die Realisierung von Susannah, dass sie in keiner zweiten Ehe jemals solche Freiheiten haben würde, ist sehr gut nachverfolgbar. Die Folge; Susannah führte sich zwischendurch als Herrin des Gutes auf, merkt aber dass diese gewonne macht durch Erfahrung des Geheimnisses nur Kurzlebig sein würde.
Rose und Susanna werden einem beide plötzlich sehr sympathisch in dieser Zweckgemeinschaft ohne Geheimnis. Umso schlimmer ist die rein verbale Mitteilung im Nebensatz, dass Susannah im See etränkt wurde.
Die Motive von Rose werden sehr klar und auch schön thematisiert.
Jedoch ist auch dieser Film (wie fast jeder andere deutsche Film) teils etwas träge. Langeweile kommt zwischendurch zwar auf, es hält sich aber in Grenzen.
Ich weiß nicht genau wie ich mir das vorstellen soll, dass nicht rein visuell schon vorher Rose als Frau erkannt wurde aber naja.
Die Schusswunde hingegen sowie auch die hängende Gesichtshälfte wurde unglaublich gut hinbekommen. Das Herumlutschen auf der Pistolenkugel hat auch etwas echt absurdes aber gepaart mit dem auditiven auch einfach faszinierend und szenenprägend.
Ich hätte mir gerne mehr als nur die eine Brandrede von Rose gewünscht. Gerne vor Gericht. Wehrhaftigkeit wäre schön gewesen, aber durchaus zwecklos in dem system