A NIGHTMARE ON ELM STREET - Bollywood Style
Zunächst, die Macher sind echte Schlingel, und klauen nicht nur Szenen aus NOES, (btw. die Szene im Schulflur finde ich hier BESSER als im Original, ohne Flachs) die pflügen das gesamte Horrorgenre nach brauchbaren Szenen durch und packen sie ungeniert hier rein und überraschenderweise passt das sogar irgendwie alles zusammen. DAY OF THE DEAD, THE CHURCH, EVIL DEAD, TERMINATOR...nur einige Werke, die hier in Szenen dreist kopiert werden.
Man könnte sich jetzt über die Machart des Films, mit durch westlicher Seherfahrung geprägter Meinung, lustig machen. Aber, wenn der Film funktioniert, und das tut er an vielen Stellen durchaus, dann tut er das auf eine entwaffnend naive charmante und zuweilen durchaus gruselige Art und Weise.
Würde der Film nur aus diesem Ansatz bestehen dann hätte man knackige 90 Minuten. Der Film geht aber 129. Und die restlichen 39 Minuten sind da zuweilen hartes Brot. Man merkt schon in den Gesangsszenen, dass hier budgetmäßig nicht die große Kelle ausgepackt wurde, wirken sie doch wie etwas, was ich mit Freunden an einem Nachmittag am Strand drehen könnte.
Aber niedriges Budget muss da ja nichts schlimmes sein, wenn der Rest dann stimmt. Leider hat der Film Johnny Lever als Comic-Relief. Wer Bollywood-Filme der 80er/90er kennt, der kennt auch ihn und seinen 'Humor'. Das mag jetzt tatsächlich kultureller Unterschied sein, aber ein Publikum dieser Tage, das über seine Eskapaden lacht, lacht auch über Leute die auf Hundekacke ausrutschen.
Wenn man dann noch die Hauptfigur Anita (die übrigens große Ähnlichkeit mit Pam Grier hat) nimmt, die NICHTS mit Nancy aus dem Original gemeinsam hat, sondern nur am kreischen...kleine Bemerkung...irgendwann kapiert hier jeder, dass ein Traumdämon sein Unwesen treibt, und trotzdem vermeidet es niemand zu schlafen. Im Gegenteil, eine Szene vorher passiert schreckliches, aber das hält keinen vom normalen Tagesablauf ab. Den Handlungsverlauf inkohärent zu nennen wäre geschmeichelt. Ok, war jetzt mehr als nur eine Bemerkung.
Als Fazit, grob 90 Minuten sind echt hübsches Geisterbahnkino, das ohne Ironie echt Spaß macht. Die restlichen 40 Minuten sind aber nur für Leute mit Sitzfleisch zu ertragen. Oder Johnny Lever-Fans. Kann es ja geben. Gibt ja auch Leute, die mögen Fips Asmussen. Wenngleich der subtiler ist als Lever.
A NIGHTMARE ON ELM STREET - Bollywood Style
Zunächst, die Macher sind echte Schlingel, und klauen nicht nur Szenen aus NOES, (btw. die Szene im Schulflur finde ich hier BESSER als im Original, ohne Flachs) die pflügen das gesamte Horrorgenre nach brauchbaren Szenen durch und packen sie ungeniert hier rein und überraschenderweise passt das sogar irgendwie alles zusammen. DAY OF THE DEAD, THE CHURCH, EVIL DEAD, TERMINATOR...nur einige Werke, die hier in Szenen dreist kopiert werden.
Man könnte sich jetzt über die Machart des Films, mit durch westlicher Seherfahrung geprägter Meinung, lustig machen. Aber, wenn der Film funktioniert, und das tut er an vielen Stellen durchaus, dann tut er das auf eine entwaffnend naive charmante und zuweilen durchaus gruselige Art und Weise.
Würde der Film nur aus diesem Ansatz bestehen dann hätte man knackige 90 Minuten. Der Film geht aber 129. Und die restlichen 39 Minuten sind da zuweilen hartes Brot. Man merkt schon in den Gesangsszenen, dass hier budgetmäßig nicht die große Kelle ausgepackt wurde, wirken sie doch wie etwas, was ich mit Freunden an einem Nachmittag am Strand drehen könnte.
Aber niedriges Budget muss da ja nichts schlimmes sein, wenn der Rest dann stimmt. Leider hat der Film Johnny Lever als Comic-Relief. Wer Bollywood-Filme der 80er/90er kennt, der kennt auch ihn und seinen 'Humor'. Das mag jetzt tatsächlich kultureller Unterschied sein, aber ein Publikum dieser Tage, das über seine Eskapaden lacht, lacht auch über Leute die auf Hundekacke ausrutschen.
Wenn man dann noch die Hauptfigur Anita (die übrigens große Ähnlichkeit mit Pam Grier hat) nimmt, die NICHTS mit Nancy aus dem Original gemeinsam hat, sondern nur am kreischen...kleine Bemerkung...irgendwann kapiert hier jeder, dass ein Traumdämon sein Unwesen treibt, und trotzdem vermeidet es niemand zu schlafen. Im Gegenteil, eine Szene vorher passiert schreckliches, aber das hält keinen vom normalen Tagesablauf ab. Den Handlungsverlauf inkohärent zu nennen wäre geschmeichelt. Ok, war jetzt mehr als nur eine Bemerkung.
Als Fazit, grob 90 Minuten sind echt hübsches Geisterbahnkino, das ohne Ironie echt Spaß macht. Die restlichen 40 Minuten sind aber nur für Leute mit Sitzfleisch zu ertragen. Oder Johnny Lever-Fans. Kann es ja geben. Gibt ja auch Leute, die mögen Fips Asmussen. Wenngleich der subtiler ist als Lever.