

2023·Sci-Fi & Fantasy·16 episodes
6.7
★
















Former Jedi Knight Ahsoka Tano investigates an emerging threat to a vulnerable galaxy.
Created by Dave Filoni
sequel
spin off
space opera
Rank
#64 in 2023·#648 overall

Trailer
Where to Watch

Seasons

Season 1
8 episodes · 2023

Season 2
8 episodes · 2027
Cast

Rosario Dawson
Ahsoka Tano

Natasha Liu Bordizzo
Sabine Wren

Ivanna Sakhno
Shin Hati

Ray Stevenson
Baylan Skoll

Mary Elizabeth Winstead
Hera Syndulla

Lars Mikkelsen
Grand Admiral Thrawn

Eman Esfandi
Ezra Bridger

Diana Lee Inosanto
Morgan Elsbeth

Rory McCann
Baylan Skoll

David Tennant
Huyang (voice)

Hayden Christensen
Anakin Skywalker

Shakira Barrera
First Officer Jensen Corbyt
Crew

Dave Filoni
Director

Steph Green
Director

Jennifer Getzinger
Director

Peter Ramsey
Director

Rick Famuyiwa
Director

Dave Filoni
Writer

Kevin Kiner
Original Music Composer

Dana E. Glauberman
Editor

Eric Steelberg
Director of Photography

Quyen Tran
Director of Photography

Colin Wilson
Executive Producer

Dave Filoni
Executive Producer
Popular Reviews
988 reviews
Könke Wortmann
6.0★ · 09/20/23

Nach ganzen FÜNF Folgen müder Einführung, die auch in einer oder zwei Episoden Platz gefunden hätte, passiert doch tatsächlich mal etwas.
Ich begann damit mir diese Episode eher unmotiviert auf dem Smartphone anzusehen und wechselte mittendrin doch rüber auf den Fernseher.
Zum ersten mal fühlt sich diese Serie wie Star Wars an.
Es gibt wundervolle Kreaturen, weite Landschaften die sich schier in die Unendlichkeit ausbreiten, diese Welt wirkt groß und greifbar, ist trotz der Tristesse lebendiger inszeniert als man es aus den vorherigen Episoden kannte, und man hat seltener den Eindruck die Darsteller liefen förmlich gegen eine unsichtbare Wand.
Die Dialoge hingegen sind teils noch immer zum Haareraufen, aber das wird sich wohl auch nicht mehr ändern, sie sind das größte Problem der Serie.
Da ich ungern ein Spielverderber sein möchte belasse ich es auch bei diesem Kurzeindruck.
Ich bin nun, wie sagt man so schön, vorsichtig optimistisch.
Allerdings sind es jetzt auch nur noch 2 Folgen und meine Befürchtung scheint sich zu bewahrheiten: Die titelgebende Figur ist die uninteressanteste.
Ich begann damit mir diese Episode eher unmotiviert auf dem Smartphone anzusehen und wechselte mittendrin doch rüber auf den Fernseher.
Zum ersten mal fühlt sich diese Serie wie Star Wars an.
Es gibt wundervolle Kreaturen, weite Landschaften die sich schier in die Unendlichkeit ausbreiten, diese Welt wirkt groß und greifbar, ist trotz der Tristesse lebendiger inszeniert als man es aus den vorherigen Episoden kannte, und man hat seltener den Eindruck die Darsteller liefen förmlich gegen eine unsichtbare Wand.
Die Dialoge hingegen sind teils noch immer zum Haareraufen, aber das wird sich wohl auch nicht mehr ändern, sie sind das größte Problem der Serie.
Da ich ungern ein Spielverderber sein möchte belasse ich es auch bei diesem Kurzeindruck.
Ich bin nun, wie sagt man so schön, vorsichtig optimistisch.
Allerdings sind es jetzt auch nur noch 2 Folgen und meine Befürchtung scheint sich zu bewahrheiten: Die titelgebende Figur ist die uninteressanteste.
Nach ganzen FÜNF Folgen müder Einführung, die auch in einer oder zwei Episoden Platz gefunden hätte, passiert doch tatsächlich mal etwas.
Ich begann damit mir diese Episode eher unmotiviert auf dem Smartphone anzusehen und wechselte mittendrin doch rüber auf den Fernseher.
Zum ersten mal fühlt sich diese Serie wie Star Wars an.
Es gibt wundervolle Kreaturen, weite Landschaften die sich schier in die Unendlichkeit ausbreiten, diese Welt wirkt groß und greifbar, ist trotz der Tristesse lebendiger inszeniert als man es aus den vorherigen Episoden kannte, und man hat seltener den Eindruck die Darsteller liefen förmlich gegen eine unsichtbare Wand.
Die Dialoge hingegen sind teils noch immer zum Haareraufen, aber das wird sich wohl auch nicht mehr ändern, sie sind das größte Problem der Serie.
Da ich ungern ein Spielverderber sein möchte belasse ich es auch bei diesem Kurzeindruck.
Ich bin nun, wie sagt man so schön, vorsichtig optimistisch.
Allerdings sind es jetzt auch nur noch 2 Folgen und meine Befürchtung scheint sich zu bewahrheiten: Die titelgebende Figur ist die uninteressanteste.
Ich begann damit mir diese Episode eher unmotiviert auf dem Smartphone anzusehen und wechselte mittendrin doch rüber auf den Fernseher.
Zum ersten mal fühlt sich diese Serie wie Star Wars an.
Es gibt wundervolle Kreaturen, weite Landschaften die sich schier in die Unendlichkeit ausbreiten, diese Welt wirkt groß und greifbar, ist trotz der Tristesse lebendiger inszeniert als man es aus den vorherigen Episoden kannte, und man hat seltener den Eindruck die Darsteller liefen förmlich gegen eine unsichtbare Wand.
Die Dialoge hingegen sind teils noch immer zum Haareraufen, aber das wird sich wohl auch nicht mehr ändern, sie sind das größte Problem der Serie.
Da ich ungern ein Spielverderber sein möchte belasse ich es auch bei diesem Kurzeindruck.
Ich bin nun, wie sagt man so schön, vorsichtig optimistisch.
Allerdings sind es jetzt auch nur noch 2 Folgen und meine Befürchtung scheint sich zu bewahrheiten: Die titelgebende Figur ist die uninteressanteste.
2
Könke Wortmann
2.0★ · 09/06/23

Gratulation, hiermit wurden die peinlichen Dialoge der Prequels nun offiziell untertroffen.
Und auch die Lichtschwertkämpfe sind so lustlos und träge inszeniert, als handele es sich um einen Aldi-Werbespot.
Immerhin könnte nach vier Folgen Einführung in der dann schon fünften Episode doch mal etwas passieren.
Und auch die Lichtschwertkämpfe sind so lustlos und träge inszeniert, als handele es sich um einen Aldi-Werbespot.
Immerhin könnte nach vier Folgen Einführung in der dann schon fünften Episode doch mal etwas passieren.
Gratulation, hiermit wurden die peinlichen Dialoge der Prequels nun offiziell untertroffen.
Und auch die Lichtschwertkämpfe sind so lustlos und träge inszeniert, als handele es sich um einen Aldi-Werbespot.
Immerhin könnte nach vier Folgen Einführung in der dann schon fünften Episode doch mal etwas passieren.
Und auch die Lichtschwertkämpfe sind so lustlos und träge inszeniert, als handele es sich um einen Aldi-Werbespot.
Immerhin könnte nach vier Folgen Einführung in der dann schon fünften Episode doch mal etwas passieren.
2
Könke Wortmann
2.0★ · 08/23/23

Ahsoka ist leider die bislang schlechteste Star Wars Serie.
Ihr misslingt es nicht nur den Charme von Rebels einzufangen, sondern sie langweilt auch mit peinlich mieserablen Dialogen die an die unsäglichen Prequels erinnern.
Über zwei Folgen hinweg passiert bis auf müden Fanservice quasi nichts, es ist ein bloßes Schwelgen in der Vergangenheit.
Disney schießt sich auch selbst damit ins Bein für die Quasi-Rebels-Fortsetzung die unendlich kreativen Pfade der Computer-Animation zu verlassen, um stattdessen ein paar Cosplayer im Stagecraft-Studio, das mehr kreative Einschränkungen als Vorteile bringt, einzusperren.
Ihr misslingt es nicht nur den Charme von Rebels einzufangen, sondern sie langweilt auch mit peinlich mieserablen Dialogen die an die unsäglichen Prequels erinnern.
Über zwei Folgen hinweg passiert bis auf müden Fanservice quasi nichts, es ist ein bloßes Schwelgen in der Vergangenheit.
Disney schießt sich auch selbst damit ins Bein für die Quasi-Rebels-Fortsetzung die unendlich kreativen Pfade der Computer-Animation zu verlassen, um stattdessen ein paar Cosplayer im Stagecraft-Studio, das mehr kreative Einschränkungen als Vorteile bringt, einzusperren.
Ahsoka ist leider die bislang schlechteste Star Wars Serie.
Ihr misslingt es nicht nur den Charme von Rebels einzufangen, sondern sie langweilt auch mit peinlich mieserablen Dialogen die an die unsäglichen Prequels erinnern.
Über zwei Folgen hinweg passiert bis auf müden Fanservice quasi nichts, es ist ein bloßes Schwelgen in der Vergangenheit.
Disney schießt sich auch selbst damit ins Bein für die Quasi-Rebels-Fortsetzung die unendlich kreativen Pfade der Computer-Animation zu verlassen, um stattdessen ein paar Cosplayer im Stagecraft-Studio, das mehr kreative Einschränkungen als Vorteile bringt, einzusperren.
Ihr misslingt es nicht nur den Charme von Rebels einzufangen, sondern sie langweilt auch mit peinlich mieserablen Dialogen die an die unsäglichen Prequels erinnern.
Über zwei Folgen hinweg passiert bis auf müden Fanservice quasi nichts, es ist ein bloßes Schwelgen in der Vergangenheit.
Disney schießt sich auch selbst damit ins Bein für die Quasi-Rebels-Fortsetzung die unendlich kreativen Pfade der Computer-Animation zu verlassen, um stattdessen ein paar Cosplayer im Stagecraft-Studio, das mehr kreative Einschränkungen als Vorteile bringt, einzusperren.
2
Achherrje
3.0★ · 10/04/23

Ersteindruck nach den Folgen 1 & 2
Ahsoka und Sabine machen sich auf die Suche nach Großadmiral Thrawn.
Nach den durchwachsenen Staffeln Das Buch von Boba Fett & Mandalorian 3 und der desaströsen Staffel Obi-Wan Kenobi war ich einerseits skeptisch aber nach dem tollem Trailer auch verhalten optimistisch. Beide Gefühle halten sich nach den ersten zwei Folgen die Waage.
Ich bin ein großer Fan des Casts. Rosario Dawson ist eine großartige Ahsoka. Natasha Liu Bordizzo gefällt mir ebenfalls sehr als Sabine. Lediglich Mary Elizabeth Winstead als Hera bleibt etwas blass, was aber auch am Drehbuch liegt. Bei den Schurken bin ich komplett zufrieden. Ivanna Sakhno als Shin Hati und Diana Lee Insanto als Morgan Elsbeth sind herrlich bedrohlich und durchtrieben. Ray Stevenson strahlt, wie immer, eine krasse Präsenz aus. Die drei sind schon jetzt ein spannendes Trio.
Neben den Schauspieler:innen haben mir der Soundtrack und die Action gut gefallen. Die Musik ist klassischer, als bei Ludwig Göransson, und das passt ganz wunderbar. Denn Kevin Kiner führt damit seine Arbeit aus Clone Wars und Rebels konsequent weiter. Die ersten zwei Folgen zeigen, glaub ich, mehr Lichtschwertduelle als alle anderen Realserien zusammen und da schlägt mein Fanherz höher. Besonders sind die wirklich gut inszeniert. Ganz anders als die wirklich miesen Kämpfe aus Obi-Wan Kenobi. Allerdings sind die Kämpfe auch nie so präzise inszeniert, wie in den Filmen.
John Favreau ist ein richtig mieser Drehbuchautor und ich habe gemerkt, dass er offiziell gar nicht an den Drehbüchern beteiligt ist. Trotzdem gibt es wieder viel zu viele Exposition Dumbs, damit auch wirklich alle mitkommen. Es gibt kaum Momente, in denen über die Inszenierung und die Bilder erzählt wird. Alles muss erklärt werden, nichts darf dem Publikum selbst überlassen werden. Dave Filoni ist offensichtlich auch kein guter Drehbuchautor oder Regisseur. Er kann vor allem kopieren.
Nach dem actionreichen Einstieg, um das Publikum bei der Stange zu halten, wird Ahsoka überraschend langsam fast langatmig erzählt und ich verstehe nicht ganz wieso. Ahsoka ist kein Polit-/Spionagedrama, wie Andor, sondern eine große Space Opera bzw. möchte das sein. Andor ist in der langsamen Erzählung dank Tony Gilroy und der Crew auch viel präziser inszeniert, auf den Punkt geschnitten, mit fesselnden Dialogen und packenden Geschichten. Das fehlt Ahsoka leider.
Für eine Serie im Volume sieht Ahsoka gut aus. Patzer, wie bei Mando 3, Boba oder Kenobi gibt es hier nicht. Allerdings ist zu jeder Zeit die Begrenzung des Volumes spürbar. Offenes Gelände wirkt häufig leer und leblos. Dafür gefällt mir das Kostüm- und Roboterdesign. Hier fühlt sich Ahsoka wieder sehr nach Star Wars an.
Fazit nach den Folgen 1-2: Potenzial ist vorhanden aber Favreau und Filoni sind nicht die richtigen Personen am Drehbuch. Andor Staffel 1 wird wohl die beste Star Wars Produktion bis Staffel 2 oder The Acolyte bleiben
Folge 3
Auf dem Weg ins Denab System werden Ahsoka und Sabine angegriffen.
Abgesehen von Sabines Training und einem langen Weltaumkampf passiert in dieser Folge relativ wenig. Das fand ich einerseits schade, ich hätte mich gefreut, wenn die Handlung weiter getrieben wird, aber andererseits bekommen Training und Kampf viel Raum.
Besonders das Training hat mir gefallen. Huyangs bissige Sprüche, Ahsokas Lektionen und Sabines Frustration sind eine tolle Kombi. Der Weltaumkampf ist solide inszeniert und sieht optisch wieder gut aus aber eine wirkliche Bedrohung entstand für mich leider nicht.
Die Folge funktioniert bestimmt im Rewatch der gesamten Serie als kurze Actionfolge besser. Ich bin weiterhin gespannt und trotz handwerklichen Schwächen jubelt der Star Wars Fan in mir
Folge 4
Ahsoka und Sabine treffen auf Baylon, Shin & Marrok.
Die Hälfte der Serie / Staffel ist um, es ist wenig passiert und das frustriert mich zunehmend. Ja, jede Folge, auch diese, hatte für mich sehenswerte & coole Momente. Das sind allerdings immer die Szenen, in denen wenig geredet wird. Wenn geredet wird, sind das in der Regel lahm inszenierte Expositionsdialoge, in denen die Figuren komplett statisch bleiben. Dank der guten Effekte ist das Volume optisch auf den ersten Moment zwar nicht zu erkennen aber die Begrenzung für die Inszenierung ist zu jeder Sekunde spürbar. Es gibt so wenig Bewegung in dieser Serie und das nervt mich.
Die Lichtschwertkämpfe machen mir wieder Laune. Das ist aber doch auch eigentlich eine Mindestmaß in Star Wars (außer für die Obi-Wan Kenobi Serie). Wirklich kreative inszenatorische Ideen oder Kameraeinstellungen gibt es zwar nicht aber die Kämpfe haben Wucht.
Ich frage mich inzwischen immer mehr, wieso das eigentlich eine Serie ist bzw. welchen Sinn es abseits des offensichtlichen kommerziellen Grundes geben könnte und aktuell sehe ich keinen. Star Wars Filme, in diesem Format, müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt im Kino stattfinden. Andor funktionierte in den Dreier Arks sehr gut als Serie und hat die Zeit auch gebraucht, um die Geschichte zu erzählen. Staffel 1 und 2 von Mandalorian sind vor allem Case of the Week Staffeln, die jede Woche ein meist cooles Abenteuer geliefert haben. Auch da sehe ich den Sinn einer Serie. Bei Ahsoka, und das gilt für The Book of Boba Fett, Obi-Wan Kenobi sowie zum Teil Mandalorian 3, behaupte ich mal nach vier Folgen ganz dreist, würde ein Film viel viel besser funktionieren.
Wahrscheinlich funktioniert die Serie als ganzes besser, wenn man nicht eine Woche warten muss, damit dann wieder fast nichts passiert aber aktuell fühlt es sich für mich zu träge und langsam an. So Schade.
**Folge 5
**Ahsoka bekommt eine Lektion
So langsam verzweifle ich an der Serie. Wir befinden uns in Folge 5 und bis jetzt ist die große Handlung der Serie kaum existent. Die Serie tritt fast komplett auf der Stelle und wirkt bis jetzt lediglich, wie ein Prolog / Teaser für eine kommende Serie. Ich möchte keine Serie, die einfach nur ein Set Up für eine weitere Serie oder einen Film ist.
Es gibt hier wieder schöne Momente und reichlich Fanservice aber abseits davon bin ich wirklich frustriert. Die Dialoge sinken in ihrer Formulierung und Inszenierung auf einen neuen Tiefpunkt. Das ist so träge und langsam. Ich habe während der Folge auf mein Handy geschaut, weil ich mich gelangweilt habe! Aufs Handy geschaut bei einer Star Wars Serie?! Das kann doch nicht sein!
Die Skepsis wächst und ich bin mir immer sicherer, dass Ahsoka als Film soooo viel besser funktioniert hätte. Dieser Streaming Zwang zu Serien ist echt eine Pest. Ich möchte wieder zwei Stunden komprimiertes und vor allem gut Inszeniertes Star Wars.
**Folge 6
**Sabine ist auf der Suche
Die Ahsoka Serie hat es geschafft, wie keine Star Wars Serie zuvor, dass ich jedes Mal zwiegespalten vor dem Fernseher sitze. Als Star Wars Fan freue ich mich über Zeit in der bekannten und geliebten Welt mit vielen ganz traumhaften Design Elementen. Als Film & Serien Fan bin ich schockiert über die mies geschriebenen Dialoge und die grauenhaft träge Inszenierung.
Die sechste Folge ist vermutlich die bislang beste Folge der Serie und trotzdem konnte ich sie nur bedingt genießen. Der Beginn ist wieder so dröge und lahm, wie die restliche Serie aber sobald Sabine auf den eventuell hässlichsten aber natürlich trotzdem niedlichen Wolf im Star Wars Kosmos trifft, kommt endlich mal Dynamik auf. Es gibt neues World Building und es gibt flotte Dialoge. Ahsoka fühlt sich endlich mal neu an. Ironischerweise bei einer Folge, in der Ahsoka quasi keine Rolle spielt.
Wieso bin ich trotzdem nicht begeistert? Ich verstehe nicht, warum es fünf Folgen gebraucht hat, um hier zu landen. Ich verstehe nicht, weshalb es fünf Folgen gebraucht hat, um authentische Dialoge zu liefern. Insgesamt verstehe ich nicht, wieso Ahsoka eine Serie ist. So mies Obi-Wan Kenobi geschrieben und inszeniert war, zumindest hat jede Folge als eigenständige Folge funktioniert. Das ist bei Ahsoka überhaupt nicht der Fall und dadurch ist Ahsoka als Serie für mich gescheitert. Ahsoka ist ein theoretisch wahrscheinlich spannender Film, der einfach auf acht Folgen einer Serie gestreckt wurde. Dabei wurde der Fokus völlig falsch gesetzt. Folge 6 hätte maximal Folge 3 sein dürfen. Bei dem aktuellen Tempo wird in den letzten zwei Folgen höchst wahrscheinlich nicht genug passieren, damit Ahsoka mehr als ein Träger Prolog ist.
Fazit: Star Wars braucht Filoni nicht. Star Wars braucht visionäre Filmemacher:innen und keine Star Wars Nerds hinter der Kamera
**Folge 7
**Ahsoka kommt (endlich) in der anderen Galaxie an
Ich bin es ehrlich gesagt etwas Leid über diese Serie zu schreiben. Jede Folge hat meiner Meinung nach die gleichen Probleme: Das Pacing ist zu langsam, die Dialoge schwanken zwischen langweilig & mies und die Inszenierung ist grotesk statisch & platt.
Trotzdem hat auch diese Folge wieder einige schöne Momente - eigentlich immer ohne Ahsoka und Thrawn ist tatsächlich etwas bedrohlich und gefällt mir besser als letzte Folge. Auch wenn er weit weg ist, von dem Thrawn aus der Original Timothy Zahn Trilogie.
Ich mag die die Obi-Wan Kenobi Serie wirklich nicht, weil da so blöde handwerkliche Fehler drin sind aber die Serie war zumindest nie langweilig. In Ahsoka gibt es immer wieder Momente, die mir schrecklich egal sind. Ich weiß nicht, ob das besser oder schlimmer ist.
Ich bin gespannt auf nächste Woche und wie die Serie in einem Rewatch aller Folgen hintereinander wirken wird aber die grundsätzlichen inhaltlichen und handwerklichen Probleme werden bestehen bleiben.
So wie diese Serie geschrieben wurde, ist es keine Serie sondern ein langer zäher Film. Es ist Folge 7 und ich weiß immer noch nicht, was der Antagonist eigentlich möchte. Für diese Handlung ist Ahsoka die falsche Hauptfigur. Filoni kann sich in Zukunft gerne die grobe Geschichte ausdenken aber bitte lasst den Mann keine Drehbücher mehr schreiben. Das Volume hat Vorteile aber dann lasst doch bitte Leute eine Serie mit dem Volume machen, die wissen damit umzugehen.
Fazit: Ahsoka hätte DIE Sequel Serie sein können, die eine große spannende epische Geschichte erzählt. Tja, ich werde nach Abschluss der Serie erstmal die Sequels rewatchen und damit mehr Spaß haben
Folge 8
Finale
Während Videospiele in ihrer Inszenierung immer cineatischer werden, scheinen sich bestimmte Filme und Serien an Videospielen zu orientieren. Bei John Wick Kapitel 4 hat diese levelartige Videospiellogik zu einem Action Meisterwerk geführt. Bei Ahsoka gibt es stattdessen vor allem extrem statische und schwach geschriebene Expositionsdialoge.
Nach Folge acht weiß ich immer noch ganz elementare Aspekte bzgl. der Vergangenheit von Ezra und Thrawn nicht. Ich weiß eigentlich nichts über die Verbindung der Nachtschwestern und Thrawn. Ich habe keine Ahnung, was das Ziel von Baylan Skoll und Shin Haiti ist. Gleichzeitig werden einem in lahm inszenierten und schwach geschriebenen Dialogen ganz offensichtlich Dinge über erklärt.
Nach acht Folgen stellt sich genau das heraus, was ich befürchtet habe: Ahsoka ist lediglich ein überlanger Teaser für eine größere Geschichte. Rogue One war eigentlich auch nur eine Vorgeschichte zu einem kleinen Kommentar aus Episode IV aber funktioniert weitestgehend als eigenständiger Film und ist furios inszeniert. Ahsoka hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, funktioniert weder ohne Vorwissen der Animationsserien noch ohne kommende Serien oder Filme.
Einziges Highlight für mich in dieser Folge waren einige Elemente aus dem Kampf zwischen Ahsoka und Morgan Elsbeth. Das ist zu viel zu wenig.
Fazit zur gesamten Serie: Nach Obi-Wan Kenobi die schwächste Star Wars Serie. Dave Filoni mag ein großer Star Wars Fan sein aber er ist leider kein großer Regisseur oder Drehbuchautor
Ahsoka und Sabine machen sich auf die Suche nach Großadmiral Thrawn.
Nach den durchwachsenen Staffeln Das Buch von Boba Fett & Mandalorian 3 und der desaströsen Staffel Obi-Wan Kenobi war ich einerseits skeptisch aber nach dem tollem Trailer auch verhalten optimistisch. Beide Gefühle halten sich nach den ersten zwei Folgen die Waage.
Ich bin ein großer Fan des Casts. Rosario Dawson ist eine großartige Ahsoka. Natasha Liu Bordizzo gefällt mir ebenfalls sehr als Sabine. Lediglich Mary Elizabeth Winstead als Hera bleibt etwas blass, was aber auch am Drehbuch liegt. Bei den Schurken bin ich komplett zufrieden. Ivanna Sakhno als Shin Hati und Diana Lee Insanto als Morgan Elsbeth sind herrlich bedrohlich und durchtrieben. Ray Stevenson strahlt, wie immer, eine krasse Präsenz aus. Die drei sind schon jetzt ein spannendes Trio.
Neben den Schauspieler:innen haben mir der Soundtrack und die Action gut gefallen. Die Musik ist klassischer, als bei Ludwig Göransson, und das passt ganz wunderbar. Denn Kevin Kiner führt damit seine Arbeit aus Clone Wars und Rebels konsequent weiter. Die ersten zwei Folgen zeigen, glaub ich, mehr Lichtschwertduelle als alle anderen Realserien zusammen und da schlägt mein Fanherz höher. Besonders sind die wirklich gut inszeniert. Ganz anders als die wirklich miesen Kämpfe aus Obi-Wan Kenobi. Allerdings sind die Kämpfe auch nie so präzise inszeniert, wie in den Filmen.
John Favreau ist ein richtig mieser Drehbuchautor und ich habe gemerkt, dass er offiziell gar nicht an den Drehbüchern beteiligt ist. Trotzdem gibt es wieder viel zu viele Exposition Dumbs, damit auch wirklich alle mitkommen. Es gibt kaum Momente, in denen über die Inszenierung und die Bilder erzählt wird. Alles muss erklärt werden, nichts darf dem Publikum selbst überlassen werden. Dave Filoni ist offensichtlich auch kein guter Drehbuchautor oder Regisseur. Er kann vor allem kopieren.
Nach dem actionreichen Einstieg, um das Publikum bei der Stange zu halten, wird Ahsoka überraschend langsam fast langatmig erzählt und ich verstehe nicht ganz wieso. Ahsoka ist kein Polit-/Spionagedrama, wie Andor, sondern eine große Space Opera bzw. möchte das sein. Andor ist in der langsamen Erzählung dank Tony Gilroy und der Crew auch viel präziser inszeniert, auf den Punkt geschnitten, mit fesselnden Dialogen und packenden Geschichten. Das fehlt Ahsoka leider.
Für eine Serie im Volume sieht Ahsoka gut aus. Patzer, wie bei Mando 3, Boba oder Kenobi gibt es hier nicht. Allerdings ist zu jeder Zeit die Begrenzung des Volumes spürbar. Offenes Gelände wirkt häufig leer und leblos. Dafür gefällt mir das Kostüm- und Roboterdesign. Hier fühlt sich Ahsoka wieder sehr nach Star Wars an.
Fazit nach den Folgen 1-2: Potenzial ist vorhanden aber Favreau und Filoni sind nicht die richtigen Personen am Drehbuch. Andor Staffel 1 wird wohl die beste Star Wars Produktion bis Staffel 2 oder The Acolyte bleiben
Folge 3
Auf dem Weg ins Denab System werden Ahsoka und Sabine angegriffen.
Abgesehen von Sabines Training und einem langen Weltaumkampf passiert in dieser Folge relativ wenig. Das fand ich einerseits schade, ich hätte mich gefreut, wenn die Handlung weiter getrieben wird, aber andererseits bekommen Training und Kampf viel Raum.
Besonders das Training hat mir gefallen. Huyangs bissige Sprüche, Ahsokas Lektionen und Sabines Frustration sind eine tolle Kombi. Der Weltaumkampf ist solide inszeniert und sieht optisch wieder gut aus aber eine wirkliche Bedrohung entstand für mich leider nicht.
Die Folge funktioniert bestimmt im Rewatch der gesamten Serie als kurze Actionfolge besser. Ich bin weiterhin gespannt und trotz handwerklichen Schwächen jubelt der Star Wars Fan in mir
Folge 4
Ahsoka und Sabine treffen auf Baylon, Shin & Marrok.
Die Hälfte der Serie / Staffel ist um, es ist wenig passiert und das frustriert mich zunehmend. Ja, jede Folge, auch diese, hatte für mich sehenswerte & coole Momente. Das sind allerdings immer die Szenen, in denen wenig geredet wird. Wenn geredet wird, sind das in der Regel lahm inszenierte Expositionsdialoge, in denen die Figuren komplett statisch bleiben. Dank der guten Effekte ist das Volume optisch auf den ersten Moment zwar nicht zu erkennen aber die Begrenzung für die Inszenierung ist zu jeder Sekunde spürbar. Es gibt so wenig Bewegung in dieser Serie und das nervt mich.
Die Lichtschwertkämpfe machen mir wieder Laune. Das ist aber doch auch eigentlich eine Mindestmaß in Star Wars (außer für die Obi-Wan Kenobi Serie). Wirklich kreative inszenatorische Ideen oder Kameraeinstellungen gibt es zwar nicht aber die Kämpfe haben Wucht.
Ich frage mich inzwischen immer mehr, wieso das eigentlich eine Serie ist bzw. welchen Sinn es abseits des offensichtlichen kommerziellen Grundes geben könnte und aktuell sehe ich keinen. Star Wars Filme, in diesem Format, müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt im Kino stattfinden. Andor funktionierte in den Dreier Arks sehr gut als Serie und hat die Zeit auch gebraucht, um die Geschichte zu erzählen. Staffel 1 und 2 von Mandalorian sind vor allem Case of the Week Staffeln, die jede Woche ein meist cooles Abenteuer geliefert haben. Auch da sehe ich den Sinn einer Serie. Bei Ahsoka, und das gilt für The Book of Boba Fett, Obi-Wan Kenobi sowie zum Teil Mandalorian 3, behaupte ich mal nach vier Folgen ganz dreist, würde ein Film viel viel besser funktionieren.
Wahrscheinlich funktioniert die Serie als ganzes besser, wenn man nicht eine Woche warten muss, damit dann wieder fast nichts passiert aber aktuell fühlt es sich für mich zu träge und langsam an. So Schade.
**Folge 5
**Ahsoka bekommt eine Lektion
So langsam verzweifle ich an der Serie. Wir befinden uns in Folge 5 und bis jetzt ist die große Handlung der Serie kaum existent. Die Serie tritt fast komplett auf der Stelle und wirkt bis jetzt lediglich, wie ein Prolog / Teaser für eine kommende Serie. Ich möchte keine Serie, die einfach nur ein Set Up für eine weitere Serie oder einen Film ist.
Es gibt hier wieder schöne Momente und reichlich Fanservice aber abseits davon bin ich wirklich frustriert. Die Dialoge sinken in ihrer Formulierung und Inszenierung auf einen neuen Tiefpunkt. Das ist so träge und langsam. Ich habe während der Folge auf mein Handy geschaut, weil ich mich gelangweilt habe! Aufs Handy geschaut bei einer Star Wars Serie?! Das kann doch nicht sein!
Die Skepsis wächst und ich bin mir immer sicherer, dass Ahsoka als Film soooo viel besser funktioniert hätte. Dieser Streaming Zwang zu Serien ist echt eine Pest. Ich möchte wieder zwei Stunden komprimiertes und vor allem gut Inszeniertes Star Wars.
**Folge 6
**Sabine ist auf der Suche
Die Ahsoka Serie hat es geschafft, wie keine Star Wars Serie zuvor, dass ich jedes Mal zwiegespalten vor dem Fernseher sitze. Als Star Wars Fan freue ich mich über Zeit in der bekannten und geliebten Welt mit vielen ganz traumhaften Design Elementen. Als Film & Serien Fan bin ich schockiert über die mies geschriebenen Dialoge und die grauenhaft träge Inszenierung.
Die sechste Folge ist vermutlich die bislang beste Folge der Serie und trotzdem konnte ich sie nur bedingt genießen. Der Beginn ist wieder so dröge und lahm, wie die restliche Serie aber sobald Sabine auf den eventuell hässlichsten aber natürlich trotzdem niedlichen Wolf im Star Wars Kosmos trifft, kommt endlich mal Dynamik auf. Es gibt neues World Building und es gibt flotte Dialoge. Ahsoka fühlt sich endlich mal neu an. Ironischerweise bei einer Folge, in der Ahsoka quasi keine Rolle spielt.
Wieso bin ich trotzdem nicht begeistert? Ich verstehe nicht, warum es fünf Folgen gebraucht hat, um hier zu landen. Ich verstehe nicht, weshalb es fünf Folgen gebraucht hat, um authentische Dialoge zu liefern. Insgesamt verstehe ich nicht, wieso Ahsoka eine Serie ist. So mies Obi-Wan Kenobi geschrieben und inszeniert war, zumindest hat jede Folge als eigenständige Folge funktioniert. Das ist bei Ahsoka überhaupt nicht der Fall und dadurch ist Ahsoka als Serie für mich gescheitert. Ahsoka ist ein theoretisch wahrscheinlich spannender Film, der einfach auf acht Folgen einer Serie gestreckt wurde. Dabei wurde der Fokus völlig falsch gesetzt. Folge 6 hätte maximal Folge 3 sein dürfen. Bei dem aktuellen Tempo wird in den letzten zwei Folgen höchst wahrscheinlich nicht genug passieren, damit Ahsoka mehr als ein Träger Prolog ist.
Fazit: Star Wars braucht Filoni nicht. Star Wars braucht visionäre Filmemacher:innen und keine Star Wars Nerds hinter der Kamera
**Folge 7
**Ahsoka kommt (endlich) in der anderen Galaxie an
Ich bin es ehrlich gesagt etwas Leid über diese Serie zu schreiben. Jede Folge hat meiner Meinung nach die gleichen Probleme: Das Pacing ist zu langsam, die Dialoge schwanken zwischen langweilig & mies und die Inszenierung ist grotesk statisch & platt.
Trotzdem hat auch diese Folge wieder einige schöne Momente - eigentlich immer ohne Ahsoka und Thrawn ist tatsächlich etwas bedrohlich und gefällt mir besser als letzte Folge. Auch wenn er weit weg ist, von dem Thrawn aus der Original Timothy Zahn Trilogie.
Ich mag die die Obi-Wan Kenobi Serie wirklich nicht, weil da so blöde handwerkliche Fehler drin sind aber die Serie war zumindest nie langweilig. In Ahsoka gibt es immer wieder Momente, die mir schrecklich egal sind. Ich weiß nicht, ob das besser oder schlimmer ist.
Ich bin gespannt auf nächste Woche und wie die Serie in einem Rewatch aller Folgen hintereinander wirken wird aber die grundsätzlichen inhaltlichen und handwerklichen Probleme werden bestehen bleiben.
So wie diese Serie geschrieben wurde, ist es keine Serie sondern ein langer zäher Film. Es ist Folge 7 und ich weiß immer noch nicht, was der Antagonist eigentlich möchte. Für diese Handlung ist Ahsoka die falsche Hauptfigur. Filoni kann sich in Zukunft gerne die grobe Geschichte ausdenken aber bitte lasst den Mann keine Drehbücher mehr schreiben. Das Volume hat Vorteile aber dann lasst doch bitte Leute eine Serie mit dem Volume machen, die wissen damit umzugehen.
Fazit: Ahsoka hätte DIE Sequel Serie sein können, die eine große spannende epische Geschichte erzählt. Tja, ich werde nach Abschluss der Serie erstmal die Sequels rewatchen und damit mehr Spaß haben
Folge 8
Finale
Während Videospiele in ihrer Inszenierung immer cineatischer werden, scheinen sich bestimmte Filme und Serien an Videospielen zu orientieren. Bei John Wick Kapitel 4 hat diese levelartige Videospiellogik zu einem Action Meisterwerk geführt. Bei Ahsoka gibt es stattdessen vor allem extrem statische und schwach geschriebene Expositionsdialoge.
Nach Folge acht weiß ich immer noch ganz elementare Aspekte bzgl. der Vergangenheit von Ezra und Thrawn nicht. Ich weiß eigentlich nichts über die Verbindung der Nachtschwestern und Thrawn. Ich habe keine Ahnung, was das Ziel von Baylan Skoll und Shin Haiti ist. Gleichzeitig werden einem in lahm inszenierten und schwach geschriebenen Dialogen ganz offensichtlich Dinge über erklärt.
Nach acht Folgen stellt sich genau das heraus, was ich befürchtet habe: Ahsoka ist lediglich ein überlanger Teaser für eine größere Geschichte. Rogue One war eigentlich auch nur eine Vorgeschichte zu einem kleinen Kommentar aus Episode IV aber funktioniert weitestgehend als eigenständiger Film und ist furios inszeniert. Ahsoka hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, funktioniert weder ohne Vorwissen der Animationsserien noch ohne kommende Serien oder Filme.
Einziges Highlight für mich in dieser Folge waren einige Elemente aus dem Kampf zwischen Ahsoka und Morgan Elsbeth. Das ist zu viel zu wenig.
Fazit zur gesamten Serie: Nach Obi-Wan Kenobi die schwächste Star Wars Serie. Dave Filoni mag ein großer Star Wars Fan sein aber er ist leider kein großer Regisseur oder Drehbuchautor
Ersteindruck nach den Folgen 1 & 2
Ahsoka und Sabine machen sich auf die Suche nach Großadmiral Thrawn.
Nach den durchwachsenen Staffeln Das Buch von Boba Fett & Mandalorian 3 und der desaströsen Staffel Obi-Wan Kenobi war ich einerseits skeptisch aber nach dem tollem Trailer auch verhalten optimistisch. Beide Gefühle halten sich nach den ersten zwei Folgen die Waage.
Ich bin ein großer Fan des Casts. Rosario Dawson ist eine großartige Ahsoka. Natasha Liu Bordizzo gefällt mir ebenfalls sehr als Sabine. Lediglich Mary Elizabeth Winstead als Hera bleibt etwas blass, was aber auch am Drehbuch liegt. Bei den Schurken bin ich komplett zufrieden. Ivanna Sakhno als Shin Hati und Diana Lee Insanto als Morgan Elsbeth sind herrlich bedrohlich und durchtrieben. Ray Stevenson strahlt, wie immer, eine krasse Präsenz aus. Die drei sind schon jetzt ein spannendes Trio.
Neben den Schauspieler:innen haben mir der Soundtrack und die Action gut gefallen. Die Musik ist klassischer, als bei Ludwig Göransson, und das passt ganz wunderbar. Denn Kevin Kiner führt damit seine Arbeit aus Clone Wars und Rebels konsequent weiter. Die ersten zwei Folgen zeigen, glaub ich, mehr Lichtschwertduelle als alle anderen Realserien zusammen und da schlägt mein Fanherz höher. Besonders sind die wirklich gut inszeniert. Ganz anders als die wirklich miesen Kämpfe aus Obi-Wan Kenobi. Allerdings sind die Kämpfe auch nie so präzise inszeniert, wie in den Filmen.
John Favreau ist ein richtig mieser Drehbuchautor und ich habe gemerkt, dass er offiziell gar nicht an den Drehbüchern beteiligt ist. Trotzdem gibt es wieder viel zu viele Exposition Dumbs, damit auch wirklich alle mitkommen. Es gibt kaum Momente, in denen über die Inszenierung und die Bilder erzählt wird. Alles muss erklärt werden, nichts darf dem Publikum selbst überlassen werden. Dave Filoni ist offensichtlich auch kein guter Drehbuchautor oder Regisseur. Er kann vor allem kopieren.
Nach dem actionreichen Einstieg, um das Publikum bei der Stange zu halten, wird Ahsoka überraschend langsam fast langatmig erzählt und ich verstehe nicht ganz wieso. Ahsoka ist kein Polit-/Spionagedrama, wie Andor, sondern eine große Space Opera bzw. möchte das sein. Andor ist in der langsamen Erzählung dank Tony Gilroy und der Crew auch viel präziser inszeniert, auf den Punkt geschnitten, mit fesselnden Dialogen und packenden Geschichten. Das fehlt Ahsoka leider.
Für eine Serie im Volume sieht Ahsoka gut aus. Patzer, wie bei Mando 3, Boba oder Kenobi gibt es hier nicht. Allerdings ist zu jeder Zeit die Begrenzung des Volumes spürbar. Offenes Gelände wirkt häufig leer und leblos. Dafür gefällt mir das Kostüm- und Roboterdesign. Hier fühlt sich Ahsoka wieder sehr nach Star Wars an.
Fazit nach den Folgen 1-2: Potenzial ist vorhanden aber Favreau und Filoni sind nicht die richtigen Personen am Drehbuch. Andor Staffel 1 wird wohl die beste Star Wars Produktion bis Staffel 2 oder The Acolyte bleiben
Folge 3
Auf dem Weg ins Denab System werden Ahsoka und Sabine angegriffen.
Abgesehen von Sabines Training und einem langen Weltaumkampf passiert in dieser Folge relativ wenig. Das fand ich einerseits schade, ich hätte mich gefreut, wenn die Handlung weiter getrieben wird, aber andererseits bekommen Training und Kampf viel Raum.
Besonders das Training hat mir gefallen. Huyangs bissige Sprüche, Ahsokas Lektionen und Sabines Frustration sind eine tolle Kombi. Der Weltaumkampf ist solide inszeniert und sieht optisch wieder gut aus aber eine wirkliche Bedrohung entstand für mich leider nicht.
Die Folge funktioniert bestimmt im Rewatch der gesamten Serie als kurze Actionfolge besser. Ich bin weiterhin gespannt und trotz handwerklichen Schwächen jubelt der Star Wars Fan in mir
Folge 4
Ahsoka und Sabine treffen auf Baylon, Shin & Marrok.
Die Hälfte der Serie / Staffel ist um, es ist wenig passiert und das frustriert mich zunehmend. Ja, jede Folge, auch diese, hatte für mich sehenswerte & coole Momente. Das sind allerdings immer die Szenen, in denen wenig geredet wird. Wenn geredet wird, sind das in der Regel lahm inszenierte Expositionsdialoge, in denen die Figuren komplett statisch bleiben. Dank der guten Effekte ist das Volume optisch auf den ersten Moment zwar nicht zu erkennen aber die Begrenzung für die Inszenierung ist zu jeder Sekunde spürbar. Es gibt so wenig Bewegung in dieser Serie und das nervt mich.
Die Lichtschwertkämpfe machen mir wieder Laune. Das ist aber doch auch eigentlich eine Mindestmaß in Star Wars (außer für die Obi-Wan Kenobi Serie). Wirklich kreative inszenatorische Ideen oder Kameraeinstellungen gibt es zwar nicht aber die Kämpfe haben Wucht.
Ich frage mich inzwischen immer mehr, wieso das eigentlich eine Serie ist bzw. welchen Sinn es abseits des offensichtlichen kommerziellen Grundes geben könnte und aktuell sehe ich keinen. Star Wars Filme, in diesem Format, müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt im Kino stattfinden. Andor funktionierte in den Dreier Arks sehr gut als Serie und hat die Zeit auch gebraucht, um die Geschichte zu erzählen. Staffel 1 und 2 von Mandalorian sind vor allem Case of the Week Staffeln, die jede Woche ein meist cooles Abenteuer geliefert haben. Auch da sehe ich den Sinn einer Serie. Bei Ahsoka, und das gilt für The Book of Boba Fett, Obi-Wan Kenobi sowie zum Teil Mandalorian 3, behaupte ich mal nach vier Folgen ganz dreist, würde ein Film viel viel besser funktionieren.
Wahrscheinlich funktioniert die Serie als ganzes besser, wenn man nicht eine Woche warten muss, damit dann wieder fast nichts passiert aber aktuell fühlt es sich für mich zu träge und langsam an. So Schade.
**Folge 5
**Ahsoka bekommt eine Lektion
So langsam verzweifle ich an der Serie. Wir befinden uns in Folge 5 und bis jetzt ist die große Handlung der Serie kaum existent. Die Serie tritt fast komplett auf der Stelle und wirkt bis jetzt lediglich, wie ein Prolog / Teaser für eine kommende Serie. Ich möchte keine Serie, die einfach nur ein Set Up für eine weitere Serie oder einen Film ist.
Es gibt hier wieder schöne Momente und reichlich Fanservice aber abseits davon bin ich wirklich frustriert. Die Dialoge sinken in ihrer Formulierung und Inszenierung auf einen neuen Tiefpunkt. Das ist so träge und langsam. Ich habe während der Folge auf mein Handy geschaut, weil ich mich gelangweilt habe! Aufs Handy geschaut bei einer Star Wars Serie?! Das kann doch nicht sein!
Die Skepsis wächst und ich bin mir immer sicherer, dass Ahsoka als Film soooo viel besser funktioniert hätte. Dieser Streaming Zwang zu Serien ist echt eine Pest. Ich möchte wieder zwei Stunden komprimiertes und vor allem gut Inszeniertes Star Wars.
**Folge 6
**Sabine ist auf der Suche
Die Ahsoka Serie hat es geschafft, wie keine Star Wars Serie zuvor, dass ich jedes Mal zwiegespalten vor dem Fernseher sitze. Als Star Wars Fan freue ich mich über Zeit in der bekannten und geliebten Welt mit vielen ganz traumhaften Design Elementen. Als Film & Serien Fan bin ich schockiert über die mies geschriebenen Dialoge und die grauenhaft träge Inszenierung.
Die sechste Folge ist vermutlich die bislang beste Folge der Serie und trotzdem konnte ich sie nur bedingt genießen. Der Beginn ist wieder so dröge und lahm, wie die restliche Serie aber sobald Sabine auf den eventuell hässlichsten aber natürlich trotzdem niedlichen Wolf im Star Wars Kosmos trifft, kommt endlich mal Dynamik auf. Es gibt neues World Building und es gibt flotte Dialoge. Ahsoka fühlt sich endlich mal neu an. Ironischerweise bei einer Folge, in der Ahsoka quasi keine Rolle spielt.
Wieso bin ich trotzdem nicht begeistert? Ich verstehe nicht, warum es fünf Folgen gebraucht hat, um hier zu landen. Ich verstehe nicht, weshalb es fünf Folgen gebraucht hat, um authentische Dialoge zu liefern. Insgesamt verstehe ich nicht, wieso Ahsoka eine Serie ist. So mies Obi-Wan Kenobi geschrieben und inszeniert war, zumindest hat jede Folge als eigenständige Folge funktioniert. Das ist bei Ahsoka überhaupt nicht der Fall und dadurch ist Ahsoka als Serie für mich gescheitert. Ahsoka ist ein theoretisch wahrscheinlich spannender Film, der einfach auf acht Folgen einer Serie gestreckt wurde. Dabei wurde der Fokus völlig falsch gesetzt. Folge 6 hätte maximal Folge 3 sein dürfen. Bei dem aktuellen Tempo wird in den letzten zwei Folgen höchst wahrscheinlich nicht genug passieren, damit Ahsoka mehr als ein Träger Prolog ist.
Fazit: Star Wars braucht Filoni nicht. Star Wars braucht visionäre Filmemacher:innen und keine Star Wars Nerds hinter der Kamera
**Folge 7
**Ahsoka kommt (endlich) in der anderen Galaxie an
Ich bin es ehrlich gesagt etwas Leid über diese Serie zu schreiben. Jede Folge hat meiner Meinung nach die gleichen Probleme: Das Pacing ist zu langsam, die Dialoge schwanken zwischen langweilig & mies und die Inszenierung ist grotesk statisch & platt.
Trotzdem hat auch diese Folge wieder einige schöne Momente - eigentlich immer ohne Ahsoka und Thrawn ist tatsächlich etwas bedrohlich und gefällt mir besser als letzte Folge. Auch wenn er weit weg ist, von dem Thrawn aus der Original Timothy Zahn Trilogie.
Ich mag die die Obi-Wan Kenobi Serie wirklich nicht, weil da so blöde handwerkliche Fehler drin sind aber die Serie war zumindest nie langweilig. In Ahsoka gibt es immer wieder Momente, die mir schrecklich egal sind. Ich weiß nicht, ob das besser oder schlimmer ist.
Ich bin gespannt auf nächste Woche und wie die Serie in einem Rewatch aller Folgen hintereinander wirken wird aber die grundsätzlichen inhaltlichen und handwerklichen Probleme werden bestehen bleiben.
So wie diese Serie geschrieben wurde, ist es keine Serie sondern ein langer zäher Film. Es ist Folge 7 und ich weiß immer noch nicht, was der Antagonist eigentlich möchte. Für diese Handlung ist Ahsoka die falsche Hauptfigur. Filoni kann sich in Zukunft gerne die grobe Geschichte ausdenken aber bitte lasst den Mann keine Drehbücher mehr schreiben. Das Volume hat Vorteile aber dann lasst doch bitte Leute eine Serie mit dem Volume machen, die wissen damit umzugehen.
Fazit: Ahsoka hätte DIE Sequel Serie sein können, die eine große spannende epische Geschichte erzählt. Tja, ich werde nach Abschluss der Serie erstmal die Sequels rewatchen und damit mehr Spaß haben
Folge 8
Finale
Während Videospiele in ihrer Inszenierung immer cineatischer werden, scheinen sich bestimmte Filme und Serien an Videospielen zu orientieren. Bei John Wick Kapitel 4 hat diese levelartige Videospiellogik zu einem Action Meisterwerk geführt. Bei Ahsoka gibt es stattdessen vor allem extrem statische und schwach geschriebene Expositionsdialoge.
Nach Folge acht weiß ich immer noch ganz elementare Aspekte bzgl. der Vergangenheit von Ezra und Thrawn nicht. Ich weiß eigentlich nichts über die Verbindung der Nachtschwestern und Thrawn. Ich habe keine Ahnung, was das Ziel von Baylan Skoll und Shin Haiti ist. Gleichzeitig werden einem in lahm inszenierten und schwach geschriebenen Dialogen ganz offensichtlich Dinge über erklärt.
Nach acht Folgen stellt sich genau das heraus, was ich befürchtet habe: Ahsoka ist lediglich ein überlanger Teaser für eine größere Geschichte. Rogue One war eigentlich auch nur eine Vorgeschichte zu einem kleinen Kommentar aus Episode IV aber funktioniert weitestgehend als eigenständiger Film und ist furios inszeniert. Ahsoka hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, funktioniert weder ohne Vorwissen der Animationsserien noch ohne kommende Serien oder Filme.
Einziges Highlight für mich in dieser Folge waren einige Elemente aus dem Kampf zwischen Ahsoka und Morgan Elsbeth. Das ist zu viel zu wenig.
Fazit zur gesamten Serie: Nach Obi-Wan Kenobi die schwächste Star Wars Serie. Dave Filoni mag ein großer Star Wars Fan sein aber er ist leider kein großer Regisseur oder Drehbuchautor
Ahsoka und Sabine machen sich auf die Suche nach Großadmiral Thrawn.
Nach den durchwachsenen Staffeln Das Buch von Boba Fett & Mandalorian 3 und der desaströsen Staffel Obi-Wan Kenobi war ich einerseits skeptisch aber nach dem tollem Trailer auch verhalten optimistisch. Beide Gefühle halten sich nach den ersten zwei Folgen die Waage.
Ich bin ein großer Fan des Casts. Rosario Dawson ist eine großartige Ahsoka. Natasha Liu Bordizzo gefällt mir ebenfalls sehr als Sabine. Lediglich Mary Elizabeth Winstead als Hera bleibt etwas blass, was aber auch am Drehbuch liegt. Bei den Schurken bin ich komplett zufrieden. Ivanna Sakhno als Shin Hati und Diana Lee Insanto als Morgan Elsbeth sind herrlich bedrohlich und durchtrieben. Ray Stevenson strahlt, wie immer, eine krasse Präsenz aus. Die drei sind schon jetzt ein spannendes Trio.
Neben den Schauspieler:innen haben mir der Soundtrack und die Action gut gefallen. Die Musik ist klassischer, als bei Ludwig Göransson, und das passt ganz wunderbar. Denn Kevin Kiner führt damit seine Arbeit aus Clone Wars und Rebels konsequent weiter. Die ersten zwei Folgen zeigen, glaub ich, mehr Lichtschwertduelle als alle anderen Realserien zusammen und da schlägt mein Fanherz höher. Besonders sind die wirklich gut inszeniert. Ganz anders als die wirklich miesen Kämpfe aus Obi-Wan Kenobi. Allerdings sind die Kämpfe auch nie so präzise inszeniert, wie in den Filmen.
John Favreau ist ein richtig mieser Drehbuchautor und ich habe gemerkt, dass er offiziell gar nicht an den Drehbüchern beteiligt ist. Trotzdem gibt es wieder viel zu viele Exposition Dumbs, damit auch wirklich alle mitkommen. Es gibt kaum Momente, in denen über die Inszenierung und die Bilder erzählt wird. Alles muss erklärt werden, nichts darf dem Publikum selbst überlassen werden. Dave Filoni ist offensichtlich auch kein guter Drehbuchautor oder Regisseur. Er kann vor allem kopieren.
Nach dem actionreichen Einstieg, um das Publikum bei der Stange zu halten, wird Ahsoka überraschend langsam fast langatmig erzählt und ich verstehe nicht ganz wieso. Ahsoka ist kein Polit-/Spionagedrama, wie Andor, sondern eine große Space Opera bzw. möchte das sein. Andor ist in der langsamen Erzählung dank Tony Gilroy und der Crew auch viel präziser inszeniert, auf den Punkt geschnitten, mit fesselnden Dialogen und packenden Geschichten. Das fehlt Ahsoka leider.
Für eine Serie im Volume sieht Ahsoka gut aus. Patzer, wie bei Mando 3, Boba oder Kenobi gibt es hier nicht. Allerdings ist zu jeder Zeit die Begrenzung des Volumes spürbar. Offenes Gelände wirkt häufig leer und leblos. Dafür gefällt mir das Kostüm- und Roboterdesign. Hier fühlt sich Ahsoka wieder sehr nach Star Wars an.
Fazit nach den Folgen 1-2: Potenzial ist vorhanden aber Favreau und Filoni sind nicht die richtigen Personen am Drehbuch. Andor Staffel 1 wird wohl die beste Star Wars Produktion bis Staffel 2 oder The Acolyte bleiben
Folge 3
Auf dem Weg ins Denab System werden Ahsoka und Sabine angegriffen.
Abgesehen von Sabines Training und einem langen Weltaumkampf passiert in dieser Folge relativ wenig. Das fand ich einerseits schade, ich hätte mich gefreut, wenn die Handlung weiter getrieben wird, aber andererseits bekommen Training und Kampf viel Raum.
Besonders das Training hat mir gefallen. Huyangs bissige Sprüche, Ahsokas Lektionen und Sabines Frustration sind eine tolle Kombi. Der Weltaumkampf ist solide inszeniert und sieht optisch wieder gut aus aber eine wirkliche Bedrohung entstand für mich leider nicht.
Die Folge funktioniert bestimmt im Rewatch der gesamten Serie als kurze Actionfolge besser. Ich bin weiterhin gespannt und trotz handwerklichen Schwächen jubelt der Star Wars Fan in mir
Folge 4
Ahsoka und Sabine treffen auf Baylon, Shin & Marrok.
Die Hälfte der Serie / Staffel ist um, es ist wenig passiert und das frustriert mich zunehmend. Ja, jede Folge, auch diese, hatte für mich sehenswerte & coole Momente. Das sind allerdings immer die Szenen, in denen wenig geredet wird. Wenn geredet wird, sind das in der Regel lahm inszenierte Expositionsdialoge, in denen die Figuren komplett statisch bleiben. Dank der guten Effekte ist das Volume optisch auf den ersten Moment zwar nicht zu erkennen aber die Begrenzung für die Inszenierung ist zu jeder Sekunde spürbar. Es gibt so wenig Bewegung in dieser Serie und das nervt mich.
Die Lichtschwertkämpfe machen mir wieder Laune. Das ist aber doch auch eigentlich eine Mindestmaß in Star Wars (außer für die Obi-Wan Kenobi Serie). Wirklich kreative inszenatorische Ideen oder Kameraeinstellungen gibt es zwar nicht aber die Kämpfe haben Wucht.
Ich frage mich inzwischen immer mehr, wieso das eigentlich eine Serie ist bzw. welchen Sinn es abseits des offensichtlichen kommerziellen Grundes geben könnte und aktuell sehe ich keinen. Star Wars Filme, in diesem Format, müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt im Kino stattfinden. Andor funktionierte in den Dreier Arks sehr gut als Serie und hat die Zeit auch gebraucht, um die Geschichte zu erzählen. Staffel 1 und 2 von Mandalorian sind vor allem Case of the Week Staffeln, die jede Woche ein meist cooles Abenteuer geliefert haben. Auch da sehe ich den Sinn einer Serie. Bei Ahsoka, und das gilt für The Book of Boba Fett, Obi-Wan Kenobi sowie zum Teil Mandalorian 3, behaupte ich mal nach vier Folgen ganz dreist, würde ein Film viel viel besser funktionieren.
Wahrscheinlich funktioniert die Serie als ganzes besser, wenn man nicht eine Woche warten muss, damit dann wieder fast nichts passiert aber aktuell fühlt es sich für mich zu träge und langsam an. So Schade.
**Folge 5
**Ahsoka bekommt eine Lektion
So langsam verzweifle ich an der Serie. Wir befinden uns in Folge 5 und bis jetzt ist die große Handlung der Serie kaum existent. Die Serie tritt fast komplett auf der Stelle und wirkt bis jetzt lediglich, wie ein Prolog / Teaser für eine kommende Serie. Ich möchte keine Serie, die einfach nur ein Set Up für eine weitere Serie oder einen Film ist.
Es gibt hier wieder schöne Momente und reichlich Fanservice aber abseits davon bin ich wirklich frustriert. Die Dialoge sinken in ihrer Formulierung und Inszenierung auf einen neuen Tiefpunkt. Das ist so träge und langsam. Ich habe während der Folge auf mein Handy geschaut, weil ich mich gelangweilt habe! Aufs Handy geschaut bei einer Star Wars Serie?! Das kann doch nicht sein!
Die Skepsis wächst und ich bin mir immer sicherer, dass Ahsoka als Film soooo viel besser funktioniert hätte. Dieser Streaming Zwang zu Serien ist echt eine Pest. Ich möchte wieder zwei Stunden komprimiertes und vor allem gut Inszeniertes Star Wars.
**Folge 6
**Sabine ist auf der Suche
Die Ahsoka Serie hat es geschafft, wie keine Star Wars Serie zuvor, dass ich jedes Mal zwiegespalten vor dem Fernseher sitze. Als Star Wars Fan freue ich mich über Zeit in der bekannten und geliebten Welt mit vielen ganz traumhaften Design Elementen. Als Film & Serien Fan bin ich schockiert über die mies geschriebenen Dialoge und die grauenhaft träge Inszenierung.
Die sechste Folge ist vermutlich die bislang beste Folge der Serie und trotzdem konnte ich sie nur bedingt genießen. Der Beginn ist wieder so dröge und lahm, wie die restliche Serie aber sobald Sabine auf den eventuell hässlichsten aber natürlich trotzdem niedlichen Wolf im Star Wars Kosmos trifft, kommt endlich mal Dynamik auf. Es gibt neues World Building und es gibt flotte Dialoge. Ahsoka fühlt sich endlich mal neu an. Ironischerweise bei einer Folge, in der Ahsoka quasi keine Rolle spielt.
Wieso bin ich trotzdem nicht begeistert? Ich verstehe nicht, warum es fünf Folgen gebraucht hat, um hier zu landen. Ich verstehe nicht, weshalb es fünf Folgen gebraucht hat, um authentische Dialoge zu liefern. Insgesamt verstehe ich nicht, wieso Ahsoka eine Serie ist. So mies Obi-Wan Kenobi geschrieben und inszeniert war, zumindest hat jede Folge als eigenständige Folge funktioniert. Das ist bei Ahsoka überhaupt nicht der Fall und dadurch ist Ahsoka als Serie für mich gescheitert. Ahsoka ist ein theoretisch wahrscheinlich spannender Film, der einfach auf acht Folgen einer Serie gestreckt wurde. Dabei wurde der Fokus völlig falsch gesetzt. Folge 6 hätte maximal Folge 3 sein dürfen. Bei dem aktuellen Tempo wird in den letzten zwei Folgen höchst wahrscheinlich nicht genug passieren, damit Ahsoka mehr als ein Träger Prolog ist.
Fazit: Star Wars braucht Filoni nicht. Star Wars braucht visionäre Filmemacher:innen und keine Star Wars Nerds hinter der Kamera
**Folge 7
**Ahsoka kommt (endlich) in der anderen Galaxie an
Ich bin es ehrlich gesagt etwas Leid über diese Serie zu schreiben. Jede Folge hat meiner Meinung nach die gleichen Probleme: Das Pacing ist zu langsam, die Dialoge schwanken zwischen langweilig & mies und die Inszenierung ist grotesk statisch & platt.
Trotzdem hat auch diese Folge wieder einige schöne Momente - eigentlich immer ohne Ahsoka und Thrawn ist tatsächlich etwas bedrohlich und gefällt mir besser als letzte Folge. Auch wenn er weit weg ist, von dem Thrawn aus der Original Timothy Zahn Trilogie.
Ich mag die die Obi-Wan Kenobi Serie wirklich nicht, weil da so blöde handwerkliche Fehler drin sind aber die Serie war zumindest nie langweilig. In Ahsoka gibt es immer wieder Momente, die mir schrecklich egal sind. Ich weiß nicht, ob das besser oder schlimmer ist.
Ich bin gespannt auf nächste Woche und wie die Serie in einem Rewatch aller Folgen hintereinander wirken wird aber die grundsätzlichen inhaltlichen und handwerklichen Probleme werden bestehen bleiben.
So wie diese Serie geschrieben wurde, ist es keine Serie sondern ein langer zäher Film. Es ist Folge 7 und ich weiß immer noch nicht, was der Antagonist eigentlich möchte. Für diese Handlung ist Ahsoka die falsche Hauptfigur. Filoni kann sich in Zukunft gerne die grobe Geschichte ausdenken aber bitte lasst den Mann keine Drehbücher mehr schreiben. Das Volume hat Vorteile aber dann lasst doch bitte Leute eine Serie mit dem Volume machen, die wissen damit umzugehen.
Fazit: Ahsoka hätte DIE Sequel Serie sein können, die eine große spannende epische Geschichte erzählt. Tja, ich werde nach Abschluss der Serie erstmal die Sequels rewatchen und damit mehr Spaß haben
Folge 8
Finale
Während Videospiele in ihrer Inszenierung immer cineatischer werden, scheinen sich bestimmte Filme und Serien an Videospielen zu orientieren. Bei John Wick Kapitel 4 hat diese levelartige Videospiellogik zu einem Action Meisterwerk geführt. Bei Ahsoka gibt es stattdessen vor allem extrem statische und schwach geschriebene Expositionsdialoge.
Nach Folge acht weiß ich immer noch ganz elementare Aspekte bzgl. der Vergangenheit von Ezra und Thrawn nicht. Ich weiß eigentlich nichts über die Verbindung der Nachtschwestern und Thrawn. Ich habe keine Ahnung, was das Ziel von Baylan Skoll und Shin Haiti ist. Gleichzeitig werden einem in lahm inszenierten und schwach geschriebenen Dialogen ganz offensichtlich Dinge über erklärt.
Nach acht Folgen stellt sich genau das heraus, was ich befürchtet habe: Ahsoka ist lediglich ein überlanger Teaser für eine größere Geschichte. Rogue One war eigentlich auch nur eine Vorgeschichte zu einem kleinen Kommentar aus Episode IV aber funktioniert weitestgehend als eigenständiger Film und ist furios inszeniert. Ahsoka hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, funktioniert weder ohne Vorwissen der Animationsserien noch ohne kommende Serien oder Filme.
Einziges Highlight für mich in dieser Folge waren einige Elemente aus dem Kampf zwischen Ahsoka und Morgan Elsbeth. Das ist zu viel zu wenig.
Fazit zur gesamten Serie: Nach Obi-Wan Kenobi die schwächste Star Wars Serie. Dave Filoni mag ein großer Star Wars Fan sein aber er ist leider kein großer Regisseur oder Drehbuchautor
1
Könke Wortmann
1.0★ · 10/04/23

Rick Dalton👉 watched
Ahsoka 2023
★★★★★ 🧡
So many Easter-Eggs, loved it.
Ahsoka 2023
★★★★★ 🧡
So many Easter-Eggs, loved it.
Rick Dalton👉 watched
Ahsoka 2023
★★★★★ 🧡
So many Easter-Eggs, loved it.
Ahsoka 2023
★★★★★ 🧡
So many Easter-Eggs, loved it.
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